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Sonntag Januar 24, 2021

Die erste Entscheidung in der 1. Regionalliga Herren ist gefallen. Die ETB Wohnbau Miners stehen nach der Niederlage in Wulfen als erster Absteiger fest. Haspe hat nach dem Heimsieg gegen Grevenbroich noch theoretisch die Chance, Dorsten abzufangen.

Bei fünf ausstehenden Spieltagen und 12 Punkten Rückstand auf den rettenden 12. Platz ist der Durchmarsch in die 2. Regionalliga für die ETB Wohnbau Miners beschlossene Sache.

An der Tabellenspitze dominieren Köln, Herford und Rhöndorf. Die RheinStars besiegten die BG Hagen auswärts 90:80, Herford ließ Deutz beim 104:80 keine Chance und die Dragons feierten ein 105:90 bei den Löwen in Herten.

Der Kampf um die Playoff-Plätze ist nach wie vor eng. Zwischen Recklinghausen auf 5 und Leverkusen auf 10 liegen nur 4 Punkte.


1. Regionalliga Herren | 21. Spieltag | 31.01. + 01.02.2020

31.01.2020
BG Hagen - RheinStars Köln 80:90

01.02.2020
Citybasket Recklinghausen - BG Dorsten 91:63
bringiton Ballers Ibbenbüren - TSV Bayer 04 Leverkusen 2 61:46
SV Haspe 70 - NEW Elephants Grevenbroich 90:86
BBG Herford - Deutzer TV 104:80
Hertener Löwen - Dragons Rhöndorf 90:105
BSV Münsterland Baskets Wulfen - ETB Wohnbau Miners 85:59


Link zum Spielplan der 1. Regionalliga Herren

Link zu den Ergebnissen der 1. Regionalliga Herren

Link zur Tabelle der 1. Regionalliga Herren


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BG Hagen - RheinStars Köln 80:90
aus dem Newsletter der RheinStars Köln

RheinStars in der Crunchtime hellwach.

Nichts für Feingeister des Basketballsports war die Partie der RheinStars am 21. Spieltag der Regionalliga West. Am Ende setzten sich die Tabellenführer aus Köln bei der starken und unbequemen BG Hagen mit 90:80 (49:44) durch. Damit bestanden die RheinStars auch den 24-Stunden-Härtetest mit dem Pokalsieg am Donnerstag in Grevenbroich und dem Auftritt bei den wiedererstarkten Hausherren in der Otto-Densch-Halle am Freitag. Nun stehen die RheinStars-Akteure vor einem freien Wochenende, bevor dann die Vorbereitung auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstag (18 Uhr) gegen die ETB Wohnbau Miners Essen in der ASV-Sporthalle auf dem Programm steht. Es ist gleichzeitig das Karnevalsspiel mit dem Auftritt der Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen in der Halbzeit.

„Es war schon ein richtiges Playoff-Spiel. Sehr physisch und umkämpft, intensiv auf beiden Seiten“, kommentierte Headcoach Johannes Strasser. „Auch wenn es nicht schön und ein Kraftakt für die Jungs war: Am Ende haben wir es geschafft, zu gewinnen.“ So nehmen die RheinStars die Erfahrung mit, selbst mit einem Spiel am Vortag in den Knochen noch enge Begegnungen für sich entscheiden zu können. Sicherlich eine wertvolle Erkenntnis auf dem Weg durch die Saison.

Wie schon beim 111:82-Erfolg im Hinspiel bei der 51-Punkte Gala von Tibor Taras wurde das Spiel von der Offensive geprägt. Nach einem recht ausgeglichen Beginn, bei dem die RheinStars einen wesentlich fokussierteren Eindruck hinterließen als am Vorabend beim ungefährdeten 107:72 in Grevenbroich, entwickelte sich die Partie zu einer spannenden Angelegenheit. Schuld daran waren drei Läufe. Köln legte mit einem 13:0-Lauf auf 37:16(12.) vor. Doch die Hausherren konnten ihrerseits mit einem 7:0-Run (37:26/14.) und nochmal 10:0 Zählern in Folge antworten. Sie waren beim Stand von 39:36 (16.) zurück im Spiel. Fortan konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Mit 49:44 für Köln ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Köln und Hagen beharkten sich, die Begegnung blieb eng. Beim Stand von 71:71 ging es ins Schlussviertel. Es blieb zum Schluss spannend. Aber in der sogenannten Crunchtime zeigten sich die RheinStars absolut auf der Höhe. Trotz der Belastung des Vorabends. Von 78:76 (37.) verschafften sich die Gäste mit einem Mini-Lauf von 5:0-Punkten – drei des umsichtigen Andrej Mangolds, zwei von Vincent Golson – den letztlich entscheidenden Vorteil. Und als Mitch Petersen bei 90:80 den letzten verzweifelten Wurfversuch der Hausherren blockte, stand der 19. Sieg im 21. Saisonspiel fest. Topscorer der RheinStars wurde wie im Hinspiel Tibor Taras, diesmal mit 25 Zählern.


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Citybasket Recklinghausen - BG Dorsten 91:63
von Frank Fabek (BG Dorsten)

CB Recklinghausen dominiert das Vest-Derby.

Die BG Dorsten verliert das Vest-Derby deutlich mit 63:91 bei Citybasket Recklinghausen.

Franjo Lukenda und sein Team traten verletzungsbedingt mit nur acht gesunden Spielern die Reise nach Recklinghausen an. Der Gastgeber konnte ebenfalls nur auf neun Spieler zurückgreifen.

Recklinghausen starte mit einem 10:0 Lauf in das Spiel. Lukenda nahm eine Auszeit um sein Team wachzurütteln. Die Auszeit wirkte und sein Team konnte mit einem 8:0 Lauf antworten, ehe die Hausherren wieder die Regie übernahmen. Bereits nach fünf Minuten schien Citybasket mit einem konstanten fünf Punkte Vorsprung das Spiel zu kontrollieren und gewann das erste Viertel mit 23:18. Im zweiten Viertel bot sich das gleiche Bild. Recklinghausen kontrollierte das Spiel. Kurz vor Ende des zweiten Viertels traf Citybasket Recklinghausen 3 Distanzschüsse in Folge. Dies bedeutete den endgültigen Knackpunkt für das Dorstener Spiel.

Mit einer 50:36 Führung für die Gastgeber ging es in die Pause. Danach startete der Gastgeber mit zwei erfolgreichen Dreiern in das dritte Viertel und torpedierte damit den Schwung, den die Dorstener nach einer motivierenden Pausenansprache von Coach Lukenda auf den Hallenboden bringen wollten. Am Ende hatte CB Recklinghausen immer eine Antwort auf die Dorstener Bemühungen parat. Immerhin ging das letzte Viertel mit 17:18 an die BG Dorsten.

Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Wir waren 15 Minuten lang eigentlich voll im Soll und haben das Spiel zumindest offen gestaltet. Wir haben den Ball bewegt und defensiv ordentlich dagegen gehalten. Dann kam aber der große Einbruch. Recklinghausen hatte einige offene Dreier und hat diese mit einer überragenden Quote getroffen. Aus dem Loch sind wir einfach nicht mehr rausgekommen. Das ist bei einer jungen Mannschaft natürlich so. Aber ich hätte mir dennoch gewünscht, dass wir bei egal welchem Spielstand Leidenschaft und Einsatz zeigen. Wir haben jedoch den Kopf hängen lassen und das erwarte ich von meinen Spielern, egal welchen Alters, anders.“


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bringiton Ballers Ibbenbüren - TSV Bayer 04 Leverkusen 2 61:46

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SV Haspe 70 - NEW Elephants Grevenbroich 90:86

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BBG Herford - Deutzer TV 104:80
vom Deutzer TV Basketball - Presseteam

Nichts zu holen in Herford.

Mit einer 104:80-Niederlage im Gepäck mussten die Kellerkinder am Samstagabend die Heimreise ins Rheinland antreten. Zuvor war es den Deutzern nicht gelungen, die derzeit wahrscheinlich gefährlichste Offensive der Liga auszubremsen.

Bereits die ersten Minuten waren ein Vorgeschmack auf das, was in den gesamten 40 Minuten geschehen sollte. Herford zeigte sich im Angriff sehr zielstrebig und bestrafte jeden Fehler der Deutzer Defensive gnadenlos. Zumindest im ersten Viertel konnten die Kellerkinder mit ihrer eigenen Feuerkraft gegenhalten und für Highlights sorgen. Chris Kunel und Anton Geretzki eröffneten die Partie mit erfolgreichen Sprungwürfen (4:5). Joe Koschade reihte sich mit fünf schnellen Punkten in die Scorerliste ein und sorgte für das 10:10 nach knapp drei Minuten.

In diesem hohen Tempo schenkten sich beide Teams gegenseitig sehenswerte Körbe ein. Nach einem neuerlichen Fastbreak der Gastgeber zum 18:13 nahm Coach Nils Müller seine erste Auszeit. Die fruchtete und hatte einen 7:0-Lauf zur Folge. Für die Höhepunkte war dabei Ben Uzoma zuständig, der zunächst zwei Würfe in einer Sequenz blockte und wenige Minuten später per Alley-Oop-Dunk nach gefühlvollem Pass von Joe Koschade zum 18:20 einhämmerte. Doch Herford zeigte sich unbeeindruckt und übernahm bis zum Viertelende wieder die Führung (25:22).

Der Start ins zweite Viertel gehörte den Herfordern, bei denen Derylton Hill seinen Rhythmus fand und mehrere Würfe traf. Darunter auch den Dreier zum 35:24. Ein Jumper von Lenny Boner und ein Layup von Timo Steffens nach schönem Pass von Joe Koschade verkürzten den Rückstand wieder etwas, doch erneut hatten die Herforder die passenden Antworten parat. Bis auf 17 Punkte Abstand enteilten diese den Kellerkindern zwischenzeitlich und nutzten dabei immer wieder Deutzer Nachlässigkeiten in der Defensive. Dank eines Floaters von Paul Hörschler war der Rückstand zur Halbzeit vor diesem Hintergrund noch erträglich (49:35).

In den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit tauschten die Teams wieder gegenseitig Körbe aus. Auf Deutzer Seite produzierten Chris Kunel und Anton Geretzki die ersten zwölf Zähler und reduzierten den Abstand bis auf 54:46. Doch erneut ließ sich der Tabellenzweite davon nicht aus der Ruhe bringen und konnte sich bis zum Viertelende mit viel Routine und guter Trefferquote absetzen. Gleichzeitig stieg bei den Kellerkindern wieder die Fehlerquote, weswegen Herford mit einem deutlichen Vorsprung in die letzte Viertelpause ging (75:53).

Nichtsdestotrotz zeigten sich die Deutzer weiter engagiert. Ben Uzoma und Yannick Ossey arbeiteten gut am Brett und Ali Türkan feierte sein Comeback nach längerer Verletzungspause mit einem erfolgreichen Dreier (75:58). Der Rückstand schmolz allerdings nicht mehr. Die Mannschaften schenkten sich weiter munter Punkte ein und so stand letzten Endes eine verdiente 104:80-Niederlage gegen spielstarke Herforder zu Buche.

Nach der zehnten Saisonniederlage stehen die Kellerkinder unverändert auf einem Playoffplatz. In den kommenden Wochen stehen nun mehrere richtungsweisende Duelle gegen Tabellennachbarn an. Insofern gilt es, auch aus dieser Niederlage die richtigen Lehren zu ziehen und mit vollem Fokus die finale Saisonphase einzuläuten.

Coach Nils Müller ordnete Spiel und Ergebnis folgendermaßen ein: „Herford war in dieser Besetzung der stärkste Gegner, auf den wir diese Saison getroffen sind. Wir haben uns gut verkauft, aber hätten quasi fehlerfrei spielen müssen, um das Spiel zu gewinnen. Das war leider nur phasenweise der Fall und Herford hat jeden Fehler konsequent bestraft."

In der kommenden Woche steht nun das wichtige Heimspiel gegen Hagen-Haspe an. Trotz akuter Abstiegsgefahr zeigten die Hasper mit couragierten Leistungen gegen Rhöndorf und Grevenbroich zuletzt, dass sie weiterhin ein unangenehmer Gegner sind. Soll der Playoffeinzug für die Kellerkinder gelingen, muss ein Sieg her. Daher hofft die Mannschaft am Samstagabend im Reitweg ab 18:30 Uhr wieder auf lautstarke Unterstützung.


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Hertener Löwen - Dragons Rhöndorf 90:105
von Daniel Stein (Dragons Rhöndorf)

Comeback-Erfolg im Löwenkäfig.

Was ein Ritt in Herten! Trotz schwachem Start entführen die Dragons den Erfolg aus dem Ruhrgebiet und feiern einen gelungenen Einstand von Neuzugang Dii‘Jon Allen-Jordan im Drachen-Jersey.

Bei der schwierigen Aufgabe gegen den ehemaligen ProB-Ligisten Hertener Löwen konnte Interims-Headcoach Yassin Idbihi nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Aufbauspieler David Falkenstein konnte aufgrund einer Blessur immer noch nicht wieder in den Spiel- und Trainingsbetrieb eingreifen. Sehr zum Missfallen ihrer Coaches und der mitgereisten Drachen-Fans verschliefen Anish Sharda & Co den Start in die Partie erneut und luden die Gastgeber mit teils schwacher Defense zu einem frühen 9:0-Lauf und einer verdienten 11:6-Führung zur Mitte des ersten Viertels quasi ein. Erst im Anschluss erwachten die Drachen in der Offense so langsam, aber Routinier Mathias „Matze“ Perl hatte auf der Gegenseite immer die passende Antwort und orchestrierte seine Mannen am offensiven Ende des Feldes nahezu in Perfektion.

Nach einem 55:45-Rückstand zur Pause galt es nun für die Dragons deutlich einen Gang hochzuschalten und dies sollte gelingen! Angetrieben von Dii’Jon Allen-Jordan, der besonders in der Defense bereits deutliche Akzente setzen konnte, wurde die Hertener Offense nun merklich gedrosselt. Besonders US-Center Dijon Dupree Smith wurde von den Rhöndorfer Big Man Gabriel de Oliveira und Marek Mboya Kotieno an die kurze Leine genommen und konnte nicht wie gewohnt in der Zone wüten und dominieren. Nach einem 9-Punkte-Rückstand vor den finalen 10 Minuten (75:66), galt es nun den Schwung und das Momentum mitzunehmen. Vor allem Big Man Gabriel de Oliveira nahm sich dies zu Herzen und legte einen fulminanten Schlussabschnitt aufs Parkett. Stramme 20 Punkte und 7 Rebounds konnte der Doppellizenzspieler der Drachen im vierten Viertel für sich verbuchen und damit den Grundstein für die wohl besten 10 Minuten der bisherigen Saison legen. Mit schnellen Händen und guter Arbeit an den Brettern konnten die Dragons den Fastbreak-Express auf Hochtouren laufen lassen und die Löwen nahezu überrennen, denen keine Antworten auf die teils furios aufspielenden Drachen mehr einfielen. Ein zwischenzeitlicher 10:0-Lauf stellte die Weichen letztlich bereits vorentscheidend auf Sieg, der mit 105:90 auch angenehm deutlich ausfiel, auch wenn es über weite Strecken ein wesentlich engeres Duell war.

22 Assists untermauern auch an diesem Abend wieder einmal das gute Mannschafts-Spiel der Drachen, die zudem mit soliden 36% Trefferquote von Downtown überzeugen konnten und 87% ihrer Versuche von der Freiwurflinie verwerteten. Einzig das Rebound-Duell wurde wie bei vielen der vergangenen Partien erneut verloren (41:47). Eine erwähnenswerte Randnotiz war zudem die Spielkleidung der Dragons, die an diesem Abend aufgrund einiger fehlender Trikots im eigenen Auswärts-Satz auf ein Trikot-Set von Kooperations-Partner Telekom Baskets Bonn zurückgreifen mussten und in ungewohntem Magenta aufliefen.

Weiter geht es für die Dragons Rhöndorf am kommenden Wochenende mit dem traditionellen Karnevals-Spiel im DragonDome, zu dem die Korbjäger von Citybasket Recklinghausen zu Gast sind. Tip-Off ist am Samstag um 19:00 Uhr. Tickets gibt es im Online oder im Vorverkauf bei Intersport Axel Schmidt in der Bad Honnefer Innenstadt.

Yassin Idbihi (Interims-Headcoach Dragons Rhöndorf): „Im letzten Viertel haben wir gezeigt, zu was wir im Stande sind, wenn wir an beiden Enden des Feldes unseren Job machen. Insgesamt können wir mit der zweiten Halbzeit zufrieden sein, vor allem da wir in der ersten Halbzeit besonders in der Defense zu schläfrig waren. Da müssen wir von Beginn an fokussierter und wacher sein! Ärgerlich ist zudem, dass es uns erneut nicht gelungen ist das Rebound-Duell für uns zu entscheiden. Dii‘Jon konnte heute schon im Ansatz zeigen, wie sehr er uns helfen kann, auch wenn er erst wenige Tage mit uns trainieren konnte. Auch Gabriel konnte heute ein gutes Spiel zeigen und war in der Zone so präsent wie wir es uns von ihm jeden Abend erhoffen. Ein Dank geht nochmals an die Telekom Baskets Bonn, die uns heute spontan mit ihren Trikots ausgeholfen haben, da bei uns einige Trikots fehlten, was natürlich nicht passieren darf!“


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BSV Münsterland Baskets Wulfen - ETB Wohnbau Miners 85:59
aus dem Newsletter der BSV Münsterland Baskets Wulfen

Wulfener Pflichtsieg über Essen nährt die PlayOff-Träume.

Aufsteiger BSV Wulfen träumt weiter von der Teilnahme an den Playoffs der Regionalliga West. Die Münsterland Baskets feierten mit 85:59 (42:32) einen Pflichtsieg über das Schlusslicht ETB Wohnbau Miners aus Essen und ihren vierten Sieg im fünften Spiel des Jahres 2020. Für ProB-Absteiger Essen steht damit der direkte Gang in die 2. Regionalliga Niederrhein fest, Wulfen verbesserte sich hingegen auf Platz 9 der Tabelle. Die Wölfe überholten den nun punktgleichen Mitaufsteiger Bayer Leverkusen 2, bei dem der BSV vor einer Woche den direkten Vergleich gewonnen hatte. Leverkusen unterlag trotz 30:23-Pausenführung mit 46:61 beim Tabellenvierten in Ibbenbüren. Die bringiton Ballers im Norden von Nordrhein-Westfalen sind der nächste Wulfener Gegner. Am kommenden Samstag setzt der BSV einen Rudelbus zum Spiel in Ibbenbüren (8.2., 19 Uhr, Sporthalle Ost) ein. Denn aus den verbleibenden fünf Spielen braucht der BSV noch drei oder vier Siege, um doch noch Platz acht zu erklimmen und in die Playoffs einzuziehen. Vor Wulfen rangiert ein punktgleiches Trio mit Herten, Deutz und BG Hagen, das einen Sieg mehr auf dem Konto und gegen die Wölfe jeweils den direkten Vergleich gewonnen hat.

Gegen Essen reichte der Mannschaft von Gary Johnson und Philipp Mazur eine durchwachsene Leistung. Zuerst schien die Gedenkaktion an den vor einer Woche bei einem Helicopter-Absturz verstorbenen Basketball-Superstar Kobe Bryant (41) die Aktionen zu lähmen. Wulfen und Essen hatten die ersten beiden Angriffe nicht zu Ende gespielt, stattdessen applaudierten Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer in Erinnerung an den Lakers-Star. Der ETB ging danach schnell 5:0 in Führung, Wulfen begann erst nach vier Minuten mit dem Körbe Werfen. Zwei Dreier von Hendrik Bellscheidt und Jonas Kleinert sowie drei Freiwürfe von Alexander Winck -7 Punkte des Eigengewächses im ersten Viertel - besorgten dem BSV die 17:14-Führung nach 10 Minuten.

Offensiv deutlich stärker agierte das Johnson-Team im zweiten Viertel, das 25:18 an den Gastgeber ging. Zwar blieb Essen beim 25:21 (14.) oder 32:28 (18.) immer auf Tuchfühlung, doch zur Halbzeitpause lag Wulfen mit 42:32 vorne. Bei Essen lief viel über US-Routinier Chris Alexander, der am Ende mit 25 Punkten Topscorer der Partie war und mit 12 Freiwurftreffern bei 12 Versuchen überzeugte. Das von Dnesh Kubendrarajah gecoacht ETB-Team hoffte Mitte des dritten Viertels noch einmal auf den zweiten Saisonsieg, als Alexander im Alleingang auf 39:44 (24.) verkürzte. Aber Wulfen zog immer wieder an, wenn es notwendig war. Bryant Allen und Steffen Piechotta verteidigten nach der Pause gegen Chris Alexander stark.

Beim 55:45 (28.) begann dann die große Zeit des 19-jährigen Nils Peters. Viertelübergreifend erzielte der Neuzugang von Schalke 04 satte 11 Punkte in Folge, nur unterbrochen von einem Allen-Korb. Der variabel auftrumpfende Forward sorgte so für eine beruhigende 68:50-BSV-Führung (32.). Gary Johnson nutzte das, um seinen Bankspielern noch ausreichend Minuten zu geben. Youngster Matej Šilić dankte es dem Coach mit einem tollen Steal und einem Mitteldistanztreffer, Kapitän Thorben Vadder krönte seine starke Leistung mit einem seltenen Drei-Punkte-Treffer des Big Man, Lukas van Buer belohnte sich mit zwei sehenswerten Hakenwürfen und insgesamt sieben Rebounds. Auf sieben Rebounds kamen auch BSV-Center Michael Haucke und ETB-Neuzugang Michael Agyapong. Effektivster BSV-Spieler am Samstag war aber Nils Peters.

Wollen die Wulfener in einer Woche in Ibbenbüren etwas holen, müssen sie gegen das top besetzte Starensemble aus dem nördlichen Münsterland aber mindestens eine Schüppe drauflegen. Das Wulfener Restprogramm hat es nämlich in sich: Am 15. Februar kommt Spitzenreiter Köln nach Wulfen, dann geht es zum Tabellenzweiten nach Herford, ehe die Saison mit dem Derby in Dorsten und dem Heimspiel gegen Haspe zu Ende geht. Haspe landete gegen Grevenbroich seinen dritten Saisonsieg und hat noch theoretische Chancen, den Drittletzten BG Dorsten abzufangen. Dorsten kassierte in Recklinghausen seine dritte Vestderby-Pleite in Folge.


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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

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