In der letzten Ferienwoche nutzte der Landeskader 2010w die Möglichkeit, im Rahmen eines 5-tägigen Leistungscamps in Rheine, sich nach drei Jahren harter Arbeit für die anstehenden letzten Maßnahmen/Sichtungen im Rahmen des Kaders vorzubereiten.
Nach einem Lehrgang in Neuss, dem Landesverbandsturnier in Würzburg und einem letzten Tageslehrgang Ende September steht dann Anfang Oktober das Bundesjugendlager, die finale Sichtung des DBB für den U16-Nominierungslehrgang Ende des Jahres, an.
Insgesamt konnte das WBV-Coaching-Staff, Landestrainer Mike Kasch und seine Assistentin Tona Herrmann, ihre Einschätzung zum aktuellen Stand vor den finalen Maßnahmen aktualisieren.
Das Team war mit diesen 15 Spielerinnen (Foto) vor Ort: Carlotta Benner (DTV Basketball Köln/Cologne Regio Girls), Lotta Brüggemann, Hanna Önder, Amelie Friedrich, Sophia Kunzmann (alle AstroGirls Bochum), Irem Erdogdu, Emilia Atsür (beide TSVE Bielefeld), Mia Flemming (Dragons Rhöndorf), Lana Förster, Lotta Spee, Johanna Kaufmann (beide Cologne Regio Ladies/WINGS Leverkusen), Josephine Gils, Fatou Kourouma (alle TG Neuss), Finja Lehmann (BG Bonn 92) Silvia Ludovici (BasCats Düsseldorf).
Nach der Anreise am späten Mittwochvormittag ging es am Nachmittag in der ersten Trainingseinheit darum, wieder in die Inhalte des Kaders zu finden und das Aktivitätslevel „hoch zu schrauben“. Nach dem Abendessen sah sich das Team gemeinsam das Viertelfinalspiel der DBB-U16-Mädchen bei der EM gegen Polen an. Einige der anwesenden Spielerinnen hatten mit den vier Spielerinnen aus dem WBV im DBB-Team im Kader und/oder im Verein zusammengespielt.
Am Donnerstag standen dann vor- und nachmittags je eine Trainingseinheit an, bevor es nach dem Abendessen zusammen zum Minigolf ging. Die Spielerinnen, wie auch das Staff hatten Spass und konnten sich hervorragend entspannen.
Am Freitag war der Ablauf dann ähnlich, bis auf die Unterstützung des DBB-U16-Teams vor dem Bildschirm im Halbfinale gegen Slowenien. Leider hat es nicht gereicht, aber die Unterstützung am Samstag beim Spiel um Platz 3 war dann klar.
Am Samstagvormittag ging es gegen das U18-Team aus Emsdetten, um die trainierten Inhalte mal gegen einen externen Gegner aufs Feld zu bringen. Dies hat sehr gut geklappt und alle hatten, auch die Mädchen aus Emsdetten, Spass. Nachmittags wurde „nur“ eine kurze Wurfeinheit durchgeführt, bevor es wieder vor den Fernseher zum Spiel um Platz 3 der deutschen U16erinnen gegen Lettland ging. Alle unterstützten das Team und freuten sich, wie die DBBlerinnen, über den verdienten 3. Platz und die Bronzemedaille. Tolle Motivation für das ein oder andere WBV-Talent es 2026 genauso zu machen. Abends standen dann noch Einzelgespräche auf dem Plan, neben der Möglichkeit die deutschen Männer beim EM-Vorbereitungsspiel in Köln zu verfolgen.
Am Sonntagmorgen war dann das U16/U18-Jungenteam des TV Rheine der Gegner. Auch in diesem Spiel nutzten die WBVlerinnen sehr gut die Möglichkeiten das Trainierte erfolgreich aufs Feld zu bringen. Es war ein sehr guter Abschluss des Leistungscamps, bevor es nach dem gemeinsamen Mittagessen wieder nach Hause ging.
Jetzt sind alle gespannt, wie die Spielerinnen wieder in den Schul-/Trainingsalltag finden und dann bei den anstehenden finalen Maßnahmen (Lehrgänge, LV-Turnier und BJL) ihre Topleistung abrufen.