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Drei Teams der 1. Regionalliga Herren haben nach dem 2. Spieltag die volle Punktzahl auf dem Konto: Die ETB Miners, die BBA Hagen und der Aufsteiger aus Grevenbroich.

Und auch der zweite Aufsteiger, die ACCENT BASKETS Salzkotten, feierten im ersten Heimspiel gegen Citybasket Recklinghausen nach Verlängerung den ersten Sieg.

Leverkusen, Bonn, Herten und Hamm bilden das punktlose Quartett am Tabellenende der 1RLH.

Infos zum 2. Spieltag in der News ...

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1. Regionalliga Herren | 2. Spieltag

08.09.2023
BBA Hagen (BG Hagen) : DTV Basketball Köln 101:96

09.09.2023
Telekom Baskets Bonn 2 : SV Haspe 70 85:101
ACCENT BASKETS Salzkotten : Citybasket Recklinghausen 93:87
Hertener Löwen : NEW Elephants Grevenbroich 86:89
TuS 59 HammStars : ETB Miners 77:83
BSV Münsterland Baskets Wulfen : TSV Bayer 04 Leverkusen 2 102:79

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1. Regionalliga Herren | Aktuell
https://www.basketball-bund.net/static/#/liga/40731/aktuell

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BBA Hagen (BG Hagen) : DTV Basketball Köln 101:96

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Telekom Baskets Bonn 2 : SV Haspe 70 85:101
Bericht von SV Haspe 70

Die Saison beginnt mit einem Sieg

Mit 9 Spielern sowie einigen Fans waren die 70ger nach Bonn gereist und kamen mit dem ersten Saisonsieg zurück.

Die Gäste gaben ab dem Sprungball das Tempo des Spieles vor und überzeugten vor allem offensiv. Gute Quoten brachten kontinuierlich Punkte, alle Viertel schlossen die Hasper mit mindestens 22 Punkten ab.

Beide Teams warfen mit 50-pozentiger Quote von der Dreierlinie, insgesamt gab es im Bonner Ausbildungszentrum 31 Treffer von “Downtown” zu sehen. Die Gäste aus Haspe reboundeten besser, spielten mehr Assists und hatten deutlich mehr Würfe, die sie mit höherer Quote trafen.

In der zweiten Halbzeit setzten sich die 70ger mit geduldigem Teamplay weiter ab und freuten sich über den ersten Saisonsieg. Coach Michael Wasielewski lobte Marvin Waltenberg für seine “bärenstarke Leistung” im zweiten Spielabschnitt.

Punkte SV70: Jordan Iloanya (16, 5 Rebounds), Luca Bambullis (8), Nino Vrencken (20, 5 Rebounds, 5 Assist), Amadin Omorodion (5), Jalen Fouda (1), Jamel McAllister (33, 10 Rebounds), Karl Dia (3), Marvin Waltenberg (13, 6 Rebounds), Gbesimi Eyimofe (2)

Weiter geht es für die 1. Mannschaft des SV Haspe 70 am Freitag, 15. September 2023 mit dem ersten Heimspiel der Saison. Ab 20:15 Uhr sind die ACCENT BASKETS Salzkotten in der Hasper Rundsporthalle.

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ACCENT BASKETS Salzkotten : Citybasket Recklinghausen 93:87

Bericht von Citybasket Recklinghausen

Am Ende gehen die Spieler aus – Niederlage in der Verlängerung

Am Ende gingen ihnen die Spieler aus: Mit knapp besetztem Kader müssen sich die Erstregionalliga-Herren von Citybasket beim Aufsteiger Accent Baskets Salzkotten nach Verlängerung mit 87:93 (78:78, 38:39) geschlagen geben.

Dabei hatte es bis Mitte des vierten Viertels noch gut für die Mannschaft von Coach Dhnesch Kubendrarajah ausgesehen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit hatten sich die Recklinghäuser im dritten Viertel ein wenig vom Aufsteiger absetzen können und führten in der 33. Minute aussichtsreich mit 73:62 in der Hederauen-Sporthalle.

Danach ging es jedoch ein wenig bergab für Citybasket, das hier bereits auf Rumen Vasilev verzichten musste, der mit seinem fünften Foul auf der Bank Platz genommen hatte. Kurze Zeit später erwischte es auch Henning Gustrau, so dass mit Maurice Penda nur noch ein „Großer“ übrigblieb, der allerdings auch bereits mit vier Fouls belastet war. Und zu allem Überfluss knickte dann auch noch Jamie Töps um, der zuvor als Pointguard 9 Assists serviert hatte, und konnte nicht mehr weiterspielen. Die genaue Diagnose steht noch aus; Citybasket wünscht Jamie Töps schnelle Genesung!

So konnten sich die Hausherren um ihr Leistungsträger-Dreigestirn Keith Hayes, Dainius Zvinklys und Jakob Müller in die Verlängerung retten, während Kubendrarajah kaum noch Alternativen auf der Bank besaß: „Wir haben trotzdem auch in der Verlängerung noch sehr gut dagegengehalten“ bilanzierte der Coach, „das Spiel wurde eigentlich erst in der letzten Minute entschieden.“  In der Crunchtime setzte sich Salzkotten vor allem unter dem Korb in Szene, dominierte hier den Rebound und markierte die entscheidenden Punkte zum Sieg.

„Es  hätte trotz der  Ausfälle für uns reichen können“, haderte der Trainer mit der verpassten Gelegenheit, „allerdings war es unter diesen Umständen schon extrem schwierig.“ Positiv festzuhalten bleibt, dass fünf Citybasket-Akteure zweistellig punkteten und dass 28 Zähler von der Bank kamen. Insofern bleiben Team und Trainer für die nächsten Spiele zuversichtlich: „Ich kann es kaum erwarten, bis wir endlich komplett spielen können.“

Citybasket: Petronic, Buljevic 15/3, Gröne, Stachanczyk 17, Töps 4/1, 9 Ass., Gustrau 13/1, 6 Reb., Vasilev 15/1, 2 BG, Penda, Meesmann 23/5

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Hertener Löwen : NEW Elephants Grevenbroich 86:89

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TuS 59 HammStars : ETB Miners 77:83
Bericht von Tus 59 HammStars

Rosic-Truppe hält über weite Strecken mit
HammStars verlieren gegen die ETB Miners Essen mit 77:83 (19:19 / 18:25 / 18:19 / 22:20)

„Ich muss ein ausdrückliches Lob an meine Mannschaft aussprechen! Sie hat unglaublichen Kampfgeist und eine sehr gute Teamleistung gezeigt,“ lobte der Headcoach seine Jungs nach der knappen Niederlage gegen die favorisierten Essener.

Dass der haushohe Favorit am Ende mit nur 6 Punkten den Sieg mitnehmen konnte, lag am heutigen Abend auch am Zusammenhalt der neugeformten HammStars-Herren. Das Team zeigte schon in Ansätzen, zu welchen Spielzügen die Jungs fähig sind, z. B. im 1. Viertel, als sie mit 10:17 hinten lagen und in nur 3 Angriffen ausgleichen konnten. Spektakulär dabei der letzte Angriff, bei dem unser ältester Spieler Kofi übers Feld „flog“, den Ball eroberte, im Liegen abgab und der Ausgleich fiel.

Die effektivsten Spieler auf Hammer Seite waren erneut Center Jascal Knörig (Double-Double 12 pts, 12 rt) und unser Kanadier Kofi Gyamfi (Topscorer mit 22 pts.). Interessant auch das Duell von John Saigge gegen Essens Justin Andrew, dem er quasi an den Hacken klebte und ihn bei 23 Treffern halten konnte.

Ivan Rosic ergänzte zur Teamleistung: „Wir haben mit dieser neu zusammengewürfelten Truppe in der Vorbereitung schon sehr viel erreicht. Klar, wir stehen jetzt bei 2 Niederlagen, was ein bisschen schmerzt, aber für heute Abend bin ich nicht enttäuscht. Unser Publikum hat ein sehr spannendes Spiel über 40 Minuten gesehen und uns wieder so viel unterstützt. Dafür ein herzliches Danke!“

Trotz des heißen Sommerwetters hatten mehr als 400 Fans in die Halle gefunden, was einen Rekord für ein erstes Heimspiel bedeutet. „Man sieht, dass wir den Basketball immer besser in Hamm integrieren und Aufmerksamkeit für eine tolle Ballsportart wecken können“, äußerte sich Sportdirektor Markus Schwennecker zum Zuschauerinteresse.

HammStars/pts.: Gilbert Gyamfi 22, Marcel Kirsch 8, Matei Bodea 2, Jascal Knörig 12, John Saigge 2, Aleksandar Obradovic 8, Cortesao Eduardo 14, Felix Kwast 6, Johannes Heiken 3.

Schon am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm, wenn die HammStars die Hertener Löwen empfangen. Also wieder die Gelegenheit für alle Fans, unsere HammStars zu unterstützen. Los geht’s wie üblich um 19.30 Uhr in der Märkischen Sporthalle.

Let’s go, HammStars!

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BSV Münsterland Baskets Wulfen : TSV Bayer 04 Leverkusen 2 102:79
Bericht von BSV Münsterland Baskets Wulfen

Nils Strubich ist Wulfens Andreas Obst

„Der BSV, der BSV, der BSV ist wieder da!“ skandierten die meisten der 541 Basketball-Fans am Samstagabend in der Wulfener Gesamtschulhalle. Sie hatten alles richtig gemacht, hatten sich in der neuen deutschen Basketball-Euphorie nicht das peinliche 1:4 der DFB-Elf im Fernsehen gegen Japan angetan, sondern auf Live-Basketball in Wulfen gesetzt. Und sie wurden mit einem Basketballspiel belohnt, das alles mitbrachte für gute Samstagabend-Unterhaltung: ein Auf und Ab zweier junger Teams, Emotionen pur, am Ende einen Wulfener 102:79 (43:40)-Kantersieg über die Zweitvertretung des deutschen Rekordmeisters BAYER Leverkusen und einen BSV-Kapitän Nils Strubich, der im Wolfsrudel die Rolle einnahm, die in der deutschen Basketball-Nationalmannschaft Shooting-Star und „USA-Killer“ Andi Obst innehat.

Durch den am Ende souveränen Heimsieg gegen Leverkusen rehabilitierte sich das Team von Gary Johnson und Robin Pflüger für die Auftaktniederlage bei Spitzenreiter ETB SW Essen vor einer Woche. Und der BSV steht nach dem 2. Spieltag dort, wo er am Ende der Saison auch stehen will – in den PlayOff-Rängen. Aber bereits am kommenden Samstag wartet mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden WBV-Pokalsieger DTV Köln die nächste schwere Aufgabe auf die Korbjäger aus dem Norden Dorstens. In Deutz hat der BSV nach dem verlorenen Pokalfinale vom April noch eine Rechnung offen.

Gegen Leverkusen begann der BSV am Samstag hochkonzentriert und insbesondere der neue Mannschaftskapitän Nils Strubich fühlte sich in seiner Rolle in der starting five pudelwohl. Bis zur 7. Minute und der Wulfener 23:13-Führung hatte der Scharfschütze vom Dienst bereits drei Dreier versenkt und 12 Punkte erzielt. Das 29:18 nach 10 Minuten war ein gutes Signal gegen die nicht in Bestbesetzung angereiste BAYER-Reserve. Als mit der Pausensirene auch noch Leon Oshodin aus der Mitteldistanz zum 43:30-Halbzeitstand einnetzte, lief aus Wulfener Sicht alles nach Plan. Leverkusens 2,20-m-Center Jonas Gottschalk bereitete den BSV-Großen Lukas van Buer, Tarik Jakupovic und Laurits Wilke zwar Schwerstarbeit, weil der Bayer-Riese aber nur 2 von 8 Freiwürfen traf, war harte Verteidigung ein probates Mittel.

Wie aus dem Nichts drohte nach dem Seitenwechsel dann das Spiel zu kippen. Punkt für Punkt holte der Gast vom Rhein auf, glich per Dreier von Sören Queck zum 52:52 aus und ging durch Kapitän Thomas Michel an der Freiwurflinie sogar 53:54 in Führung. Das war ein Wecksignal für den BSV, der in dieser Phase nicht nur von Leverkusener Stärke, sondern von teils umstrittenen Pfiffen aus dem Rhythmus gebracht worden war. Manuel Bojang per Dreier, Nils Strubich mit 3 Freiwurftreffern (der Kapitän versenkte alle seine 8 Freiwürfe des Spiels) sowie Leon Oshodin und Leevi Erkkilä stellten das Resultat wieder auf 63:56. Mit der Viertelsirene traf Justin Gnad, Sohn von Deutschlands 1993-Europameister Hansi Gnad, aus der Distanz zum 70:63.

Und es folgte ein Schlussakkord zum Zunge Schnalzen. Mit einer Zonenpressdeckung setzte das Johnson-Team den Leverkusenern zu. Alexander Winck, wieder bärenstark in der Verteidigung, hatte gerade das 77:67 für den BSV erzielt, da musste Wulfens Spielmacher Gabriel Jung vorzeitig unter die Dusche. Nach einer eigenartigen Foulentscheidung gegen ihn bestraften ihn die Schiedsrichter dummerweise auch noch mit mit einem technischen Foul (33.). Da er in der 25. Minute schon ein merkwürdiges unsportliches Foul kassiert hatte, musste Jung die Halle nun verlassen. Diese Szene lähmte aber nicht den BSV, sondern ganz im Gegenteil: Es war das Startsignal zu einem basketballerischen Feuerwerk der Wölfe. Innerhalb von fünf Minuten legten sie ein 22:2 aufs Parkett der Gesamtschulhalle, nahmen Bayer Leverkusen in der Luft auseinander. Sechs von acht Dreierversuchen versenkte der BSV durch Erkkilä, Jakupovic, zweimal Bojang und Oshodin. Laurits Wilke stellte das Ergebnis an der Linie auf 99:69, Simon Dyczmons machte das Resultat beim 100:71 ebenfalls per Freiwurf dreistellig. Es war der Schlusspunkt eines denkwürdigen Basketballabends, an dem sich die Münsterland Baskets in der Regionalliga West eindrucksvoll zurückmeldeten – obwohl Powerforward Nils Peters wegen seines Schichtdienstes fehlte.

BSV: Simon Dyczmons (1), Alexander Winck (6, 2 Blocks), Felix Ludwig, Leevi Erkkilä (7/1), Nils Strubich (23, Effektivität 28), Manuel Bojang (15/3), Gabriel Jung (11/2), Laurits Wilke (8), Tarik Jakupovic (18/1), Lukas van Buer (2), Piet Jaffke und Leon Oshodin (11/1, 6 Reb.). BAYER: Emre Özel (5/1), Lars Kremer (6), Thomas Michel (11/1), Thomas Fankhauser (12/3), Yannick Kneesch (6), Leon Christ, David Trierscheidt (8), Sören Queck (6/2), Jonas Gottschalk (16, 11 Reb.), Lukunga Kalongi, Niels Dübener (4), Justin Gnad (5/1). Schiedsrichter: Lisa Schumacher (Köln). Daniel Rau (Mettmann). Zuschauer: 541

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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Vereine verantwortlich.
Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.
Bildmaterial zur Verfügung gestellt von TuS 59 HammStars.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

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