rlh

230130 wbv 1rlh hammstars

Die ETB Miners und die Ademax Ballers Ibbenbüren sind klar auf Playoff-Kurs. Am 18. Spieltag der 1. Regionalliga Herren setzten sich beide Teams weiter von der Konkurrenz ab. ETB hat mit 32 Punkten 8 Punkte Vorsprung, Ibbenbüren liegt mit 24 Punkten 4 Punkte vor den Verfolgern aus Münster und Köln.

Durch den Sieg der BG TVO/TV Jahn bei den HammStars sind 8 Spieltage vor Ende der Hauptrunde noch immer 13 Teams im Rennen um die Playoff-Plätze. Nur die BG Aachen mit 6 Punkten am Tabellenende dürfte nur rechnerische Chancen haben.

Alle Infos zum 18. Spieltag

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

1. Regionalliga Herren | 18. Spieltag

27.01.2023
UBC Münster 2 : BSV Münsterland Baskets Wulfen 82:92
Hertener Löwen : ETB Miners 81:102

28.01.2023
Telekom Baskets Bonn 2 : TSV Bayer 04 Leverkusen 2 82:69
BG Aachen : BBA Hagen (BG Hagen) 73:94
Ademax Ballers Ibbenbüren : Citybasket Recklinghausen 74:65
SV Haspe 70 : DTV Basketball Köln 105:113
TuS 59 HammStars : BG TVO / TV Jahn 65:67

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

1. Regionalliga Herren Aktuell

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

UBC Münster 2 : BSV Münsterland Baskets Wulfen 82:92
Bericht von BSV Münsterland Baskets Wulfen

Wulfen bricht die Münsteraner Serie

Die Basketballer des BSV Wulfen haben ihre „Woche der Wahrheit“ mit drei Siegen vergoldet, zweimal in der Meisterschaft, einmal im Pokal. Sechs Tage nach dem so wichtigen 78:72-Heimsieg in der Regionalliga West gegen Citybasket Recklinghausen und nur drei Tage nach dem Viertelfinalsieg im WBV-Pokal beim TuS Hilden gewannen die Münsterland Baskets auch beim Tabellendritten UBC Münster 2.

Am Freitagabend fügte der BSV der Münsteraner ProA-Reserve beim 92:82 (48:38) die erste Heimniederlage seit dem 5. November zu, es war erst die dritte Heimniederlage des UBC in dieser Saison. Umgekehrt war das 92:82 auch erst der dritte Wulfener Auswärtssieg in diesem Spieljahr. Dadurch verbesserten sich die Schützlinge von Gary Johnson und Romeo Bakoa in den PlayOff-Rängen auf Platz 7. Den zu halten wird am nächsten Spieltag mega schwer, denn am 4. Februar 2023 gibt der Tabellenzweite und letztjährige Pokalfinalgegner Ademax Ballers Ibbenbüren seine Visitenkarte in der Wulfener Gesamtschulhalle ab.

Der Auswärtssieg in Münster, in der neuen Ballsporthalle des Pascal-Gymnasiums, hatte am Freitag aus Wulfener mehrere Väter. Einer hieß wie schon gegen Recklinghausen Bryant Allen. Der US-Spielmacher übertraf seine 32 Punkte der Vorwoche noch und ging mit 34 erzielten Punkten vom Feld. Vor der Pause gerade bei sieben Zählern, drehte „BA“ in der zweiten Halbzeit mächtig auf. 27 Punkte nach der Pause, davon 15 allein in den letzten sechs Spielminuten waren die Lebensversicherung des BSV. Vor allem als es eng wurde, war der Linkshänder aus St. Louis zur Stelle. Münster hatte auf 72:75 verkürzt, das Match drohte zu kippen. Doch Bryant Allen schraubte da das Resultat im Alleingang mit vier Körben in Serie auf 84:75, versenkte anschließend vier Freiwürfe in Serie zum 88:81 (40.) und trug damit seine Mannschaft in der Offensive. Das waren von der 35. bis zur 40. Minute nicht weniger als 13 BSV-Punkte in Serie – Spitzenklasse! Dem US-Amerikaner blieb dann auch die Ehre vorbehalten, die letzten beiden Freiwürfe zum 92:82-Endstand zu versenken.

Ein weiterer Vater des Erfolgs war BSV-Trainer Gary Johnson. Der hatte sein Team exzellent auf die Spielweise des Gegners eingestellt, begegnete der bärenstarken Offensive der Gastgeber mit einer aggressiven Defense – von der ersten Minute vom BSV-Team konsequent umgesetzt. Und Gary Johnson beruhigte sein Team, als es in der Crunchtime eng und hitzig wurde. Zudem mussten Johnson und Bakoa ein echtes Foul-Management betreiben, gerade auf der großen Position. Dort fehlten die beiden erkrankten Michael Haucke und Lukas van Buer. Und im letzten Viertel waren alle Wulfener Bigs mit vier Fouls belastet: Tarik Jakupovic, Malick Kordel, Nils Peters und Leon Oshodin. Zeitweise spielte Nils Strubich auf der Position 4, Improvisation pur beim Wulfener Coaching. Doch das Management ging auf, nur Nils Peters musste in der Schlussminute mit Foulhöchstzahl auf die Bank.

Bei Münster, das auf seine NBBL-Spieler verzichtete und nur zu acht antrat, ging der Plan nicht auf: Der starke Spielmacher Lorenz Neuhaus, Topscorer Andrej König und Flügelspieler Fynn Aumann mussten nacheinander mit 5 Fous vom Feld, UBC-Coach Christoph Schneider hatte keine Wechselmöglichkeiten mehr. Schneider haderte zwar mit der Linie der Unparteiischen, erkannte den verdienten Wulfener Sieg an.

Wulfen holte den Sieg unter den Augen von Trainer-Legende Philipp Kappenstein, der den BSV von 2008 bis 2011 trainierte und zu WBV-Pokalsieg und in die ProB führte, sowie von Wulfens Center-Legende Tom Niehoff, Mitglied der Meistermannschaft von 1999. Beide sahen bis zur Pause eine Reboundüberlegenheit des BSV (30:17), die bis zum Ende auf 41:37 schmolz. Tarik Jakupovic zeigte unter den Brettern ein klasse Spiel, kam mit einem Double-Double bei Punkten und Rebounds ins Ziel.

Kapitän Jonas Kleinert, der in Münster lebt und eine kurze Anreise zur Halle hatte, traf 100 Prozent seiner Würfe: drei Zweier, zwei Dreier und zwei Freiwürfe, angelte sich sechs Rebounds und spielte drei Assists – bockstark! Aber auch Spielgestalter Gabriel Jung zeigte sich einmal mehr in Spiellaue, trug das Team vor allem in Halbzeit eins mit 10 Punkten. Letztlich war es eine BSV-Teamleistung von Nummer 4 bis 17 – inklusive René Penders, der in zivil auf der Wulfener Bank saß.

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Hertener Löwen : ETB Miners 81:102
Bericht von Hertener Löwen

Im Mittelstück zu inkonstant – Löwenrudel verliert nach starkem Start gegen ETB Miners Essen

Fängst du als Heimmannschaft gegen den Tabellenführer an und es gehen nur fünf Würfe daneben, gibt es zwei Möglichkeiten, entweder bist du im Rausch oder du stachelst den Kontrahenten erst so richtig an. Detaillierte gesagt, nach sechs Minuten hatte Faton schon acht seiner am Ende 17 Punkte durch die Reuse gejagt. Essen hatte man bis dahin in der Defense gut im Griff und führte mit 18:11. Da mussten für Essen mit Carney und Khartchenkov schon die Veteranen ran und das dann leider sehr erfolgreich. Carney netzte zwei Dreier und Khartchenkov setzte mit zwei Vierpunktspielen noch einen drauf. Doch Herten blieb ebenfalls stabil von außen und brachte die Highscoreführung in die erste Pause. (30:27, 10.Minute)

Doch der Eindruck, dass Essen immer besser ins Spiel fand, verhärtete sich. Direkt in den ersten zwei Minuten legte Khartchenkov weiter nach, Herten in der Phase indisponiert und behielt lediglich durch punktuelle Treffer, darunter dem ersten Dreier von Neuzugang Danilovic, den Anschluss.(37:41, 17.Minute) Zu viele Ungenauigkeiten luden Essen zu einfachen Punkten ein. Doch mit mehr Fokus auf die, wenn auch wenigen, Abpraller und mehr Zugriff in der Defense war für die zweite Halbzeit für Herten noch alles drin. (43:52,20.Minute)

Herten kam mit Feuer aus der Kabine, Fiorentino und Schwartz setzten von der Dreierlinie Treffer. Essen brauchte ihrerseits nicht viele Versuche, um die Führung auszubauen. Zu gut die Trefferquote trotz energischer Verteidigung unseres Rudels. Ab der 24. Minute fehlten unseren #LionsLikeYou die Idee und in vielen Situationen die Ruhe, um gut angefangenen Dinge konzentriert zu Ende zu spielen. (54:76, 30.Minute)

Doch immer noch war alles möglich, unsere Jungs glaubten an ihre Chance. In der Defense stellte man sich besser auf das Essener Spiel ein und spielte im Angriff wieder flüssiger. Die Folge, ein 14:6 in den ersten vier Minuten des Schlussabschnitts. Ging da noch was? Leider nicht, denn trotzdem man das letzte Viertel gewinnen konnte, war an der 81:102 Niederlage nichts mehr zu machen.

Coach Singh zum Spiel: " Die unglaubliche Wurfquote aus dem Feld und der Dreierlinie stand heute absolut gegen einen Sieg von uns. Trotzdem wir gut ins Spiel gestartet sind, waren wir für ein besseres Ergebnis heute an vielen Stellen zu undiszipliniert, das ist noch nicht der Basketball, den wir spielen wollen und können. So haben wir es einem Topteam wie Essen leicht gemacht. Wir werden daran arbeiten, gegen die schweren Gegner der nächste Wochen länger unser Spiel durchbringen zu können, da ist das Team gefordert."

Am kommenden Samstag geht es nach Olpe zum aktuell Tabellenelften TV Biggesee. Ein mehr als wichtiges Spiel für beide Teams, stehen wir doch nur drei Punkte vor den Aufsteigern aus dem Sauerland. Bis dahin heißt es für unser Team, schnell wieder nach vorn zu schauen und die Dinge im Training anzugehen, die der Coach als Manko ausgemacht hat.

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Telekom Baskets Bonn 2 : TSV Bayer 04 Leverkusen 2 82:69
Bericht von TSV Bayer Leverkusen

Herren 2 unterliegt den Bonner Baskets

Die Herren ll des TSV Bayer 04 Leverkusen hat in der 1. Regionalliga West verloren. Am 18. Spieltag unterlagen die Farbenstädter den Telekom Baskets Bonn ll mit 69:82 (34:44). Den Grundstein für den Erfolg legten die früheren Bundeshauptstädter bereits im ersten Viertel. Während die Bonner gut aus den Startlöchern kamen, hatten die GIANTS ll im Angriff ihre Mühe, den richtigen Rhythmus zu finden. Die Baskets hingegen gaben schnell den Ton auf dem Parkett im Ausbildungszentrum Bonn an und führten nach zehn Minuten mit 21:13.

Im zweiten Durchgang begegneten sich beide Mannschaften auf einem Level. In der Offensive gab es einige schöne Aktionen zu sehen und auch in der Verteidigung kämpften Bonn und Leverkusen um jeden Ball. Zwar verlor der TSV auch diesen Abschnitt (21:23), aber die Jungs von Coach Schul fanden immer besser in die Begegnung. Mit 34:44 endete die erste Hälfte aus Sicht der jungen „Giganten“.

Die Entscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft schien dann im dritten Abschnitt gefallen zu sein. Die beiden Importspieler Justin Andrew (25 Punkte) und Anfernee McAllister (20) übernahmen die Verantwortung und sorgten dafür, dass sich ihr Team absetzen konnte. Den „BAYER-Boys“ fehlte der Zugriff auf die Partie und in der Offensive die Durchschlagskraft. Wie bereits in den ersten zehn Minuten erzielte Leverkusen nur 13 Zähler – zu wenig, um den Telekom Baskets gefährlich zu werden. Nach Spieldurchgang drei stand es 62:47.

Doch wie immer gaben sich die Jungs von Coach Karsten Schul nicht auf und kämpften. BAYER startete die große Aufholjagd und siehe da: Die Gäste kamen den Baskets immer näher. Vier Minuten vor dem Ende lag man nur noch mit vier Punkten zurück. Doch dieser Kraftakt hatte einiges an Körnern gekostet. Am Ende setzten sich die Bonner in einem Spiel, was auch durchaus die GIANTS ll hätten gewinnen können, mit 82:69 durch.

Mit 15 Punkten war Jonas Gottschalk bester Leverkusener Scorer an diesem Spieltag. Zweistellig konnte auch Mannschaftskapitän Viktor Frankl-Maus punkten, der auf 11 Zähler kam. Yannick Kneesch folgt mit neun Punkten.

GIANTS-Coach Karsten Schul fasste die Begegnung wie folgt zusammen: „Am Ende hat uns das schwache erste Viertel den Sieg an diesem Nachmittag gekostet. Bonn ist mit viel Elan aufs Feld gekommen und wir haben viele einfache Fehler gemacht. Insgesamt sind 20 Ballverluste in 40 Minuten einfach zu viel. Am Ende aber waren wir in Schlagdistanz und haben den Baskets alles abverlangt. Leider konnten wir die Partie nicht mehr drehen, aber dennoch muss ich meinen Jungs ein großes Kompliment machen. Wir haben wie die Löwen gekämpft und uns nicht von unserem Weg abbringen lassen. Jetzt müssen wir weiter hart an unserer Wurfquote und unserem gesamten Offensivspiel arbeiten, damit wir in den kommenden Wochen wieder Erfolgserlebnisse feiern können.“

Am Freitag, 3. Februar 2023, um 20 Uhr, steht für den TSV Bayer 04 Leverkusen ll ein Heimspiel auf dem Programm. Die Rheinländer empfangen dann an der Bismarckstraße die Zweitvertretung des UBC Münster.

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

BG Aachen : BBA Hagen (BG Hagen) 73:94

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Ademax Ballers Ibbenbüren : Citybasket Recklinghausen 74:65
Bericht von Citybasket Recklinghausen

Dezimierter Kader schlägt sich achtbar

Zum Auswärtssieg hat es nicht gereicht. Dennoch zog sich der dezimierte Citybasket-Kader bei den zweitplatzierten Ademax Ballers Ibbenbüren achtbar aus der Affäre. Am Ende unterlagen die Recklinghäuser vor 500 Zuschauern in der Sporthalle Ost mit 65:74 (16:19, 19:19, 17:24, 13:12).

„Es lief alles ganz anders als geplant“, musste Citybasket-Coach Dhnesch Kubendrarajah schon vor dem Sprungball feststellen. Anstatt mit zwölf Akteuren im Münsterland anzutreten, standen ihm kurzfristig nur noch acht Spieler zur Verfügung. Philipp Tymm und Philipp Landwehr hatten sich verletzt und David Stachanczyk sowie Henning Gustrau mussten wegen Krankheit passen.

Trotz der personellen Rückschläge kamen die Recklinghäuser beim Favoriten gut in die Begegnung. Die erste Halbzeit wurde komplett ausgeglichen gestaltet, wobei Citybasket zwischenzeitlich auch in Führung gehen konnte. Und auch der Dreipunkte-Rückstand zur Pause ließ noch alle Möglichkeiten. „Im dritten Viertel hat sich Ibbenbüren dann allerdings etwas abgesetzt“, musste Kubendrarajah feststellen. „Da hat sich bei uns die kurze Rotation bemerkbar gemacht, während der Gegner tiefer besetzt war und viel Energie von der Bank bringen konnte.“

Auch die Kreise von Distanz-Spezialist Niklas Meesmann engten die Gastgeber erfolgreich ein, und Obi Okafor hatte an diesem Tag keinen Touch von der Dreipunktelinie, um dieses Defizit auszugleichen. Zwar kämpfte sich Citybasket im letzten Viertel noch einmal etwas heran, konnte den Rückstand auch wieder in den einstelligen Bereich bringen, doch spätestens mit dem foulbedingten Ausscheiden von Lennard Kaprolat schwanden die Chancen auf eine Wende dahin.

„Wir haben aber in dieser Konstellation ein gutes Spiel gemacht“, zeigte sich Kubendrarajah über weite Strecken zufrieden mit der gezeigten Leistung. „Das war eine deutliche Intensitätssteigerung, auch wenn wir keinen Sieg mitnehmen konnten. “ Diesen möchten die Recklinghäuser nun am kommenden Samstag nachholen, wenn sich der SV Hagen-Haspe in der Vestischen Arena vorstellt. Sprungball ist um 19:00 Uhr.

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

SV Haspe 70 : DTV Basketball Köln 105:113
Bericht von SV Haspe 70

Niederlage nach Verlängerung

Eine unnötige Heimniederlage kassierte die die 1. Mannschaft des SV Haspe 70 gegen die “Kellerkinder” aus Deutz. Mit viel Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein starteten die Blau-Gelben in die Partie. Der Ball wurde gut bewegt, das Heimteam erspielte sich viele gute Würfe und traf diese hochprozentig. Außerdem waren die 70ger gut beim Rebounding und konnten so die erste Halbzeit für sich entscheiden. Mit 54:35 ging es in die Halbzeit.

Nach dieser erhöhten die Gäste aus Köln nicht überraschend den Druck. In der Offense waren es Sven Cikara und Ricardo Artis II (zusammen 60 Punkte), die das Team trugen, doch die Defense wurde immer schwächer. Vor allem im “1on1” hatte das Heimteam große Probleme und kassierte 61 Punkte in der 2ten Halbzeit. Dennoch war der Sieg “zum Greifen nah”, denn mit noch 50 Sekunden zu spielen führten die 70ger mit 6 Punkten. Das reichte nicht, die “Kellerkinder” glichen aus und hatten sogar noch die Chance das Spiel in der regulären Spielzeit zu gewinnen.

Die Verlängerung begann zwar mit einem “Zuckerpass” von Sven Cikara, doch danach waren es die Gäste, die die wichtigen Würfe trafen und 17 Punkte in den 5-Bonus-Minuten erzielten.

Eine letztlich ärgerliche Heimniederlage, doch in der eng-getakteten 1. Regionalliga ist der Blick bereits zum nächsten Spiel gerichtet. Mit jeweils 9 Niederlagen und siegen steht die 1. Mannschaft des SV Haspe 70 auf Platz 6 der Tabelle und fährt nächste Woche zum Tabellenachten CB Recklinghausen, die ebenfalls eine 9/9-Bilanz aufweisen. Bis zum Abschluss der Hauptrunde am 01. April 2023 stehen insgesamt noch 8 Spiele auf dem Programm.

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

TuS 59 HammStars : BG TVO / TV Jahn 65:67
Bericht von TuS 59 HammStars

Vierte Niederlage in Folge

HammStars 1. Herren verlieren zuhause gegen den TVO Biggesee. „Ein gebrauchter Tag,“ stellte Headcoach Ivan Rosic nach dem Spielende ernüchtert fest. „Wenn Du so spielst, brauchst Du nicht in Richtung Playoff-Plätze zu schauen. Wenn man sich dieses Ziel vornimmt, muss man entsprechenden Einsatz bringen.“ Harsche Worte für ein Team, dass an diesem Abend kein gutes Spiel zeigte.

Dabei begann der Abend hoffnungsvoll. Abteilungsleiter Holger Knörig animierte die Zuschauer, Tyler Brevard zum heutigen Geburtstag einen besonderen Applaus zu spenden, und die F-Jugend des TuS Uentrop stellte die Einlaufkids, die mit den Spielern in die abgedunkelte Halle unter Spot-Verfolgung einliefen.

Schon die ersten Minuten zeigten, dass es heute kein Selbstläufer werden würde. Die HammStars ließen von Anfang an die notwendige Intensität vermissen. Viertel 1 und 2 gingen jeweils knapp an Biggesee, die ihrerseits auch nicht besser spielten, aber von ihrer Kampfkraft lebten und die erforderlichen Treffer erzielten.

Nach der Pause starteten die HammStars mit einem Dreier und einem anschließenden 2-Punkte-Wurf in das 3. Viertel und Hoffnung keimte auch bei den 350 Zuschauern auf, dass Hamm eine Initialzündung in der Kabine bekommen hatte und nun den Turbo anwerfen würde. Immerhin konnten die Jungs von Headcoach Rosic dieses Viertel mit + 6 Punkten beenden und gingen mit einem Vorsprung von 49:46 in den letzten Abschnitt.

Leider setzte sich der Aufwärtstrend nicht fort. Die Hammer bekamen Biggesee nicht in den Griff und machten zu viele eigene Fehler. Beide Teams blieben gleichauf und hatten in der Crunchtime die Chance auf den Sieg. In der 40. Minute beim Stand von 60:63 wurde Abdi Abdirizaak beim Zug zum Korb gefoult und versenkte beide Freiwürfe (62:63). Biggesee konterte mit einem Zweier zum 62:65. Tyler Brevard verkürzte im Gegenangriff nach Foul mit anschließendem Freiwurf auf 65:65. Biggesee konterte erneut, Stand 65:67. Noch 10 Sekunden auf der Uhr und Hamm im Angriff, aber die Sekunden verrannen und somit die Chance, die Niederlage abzuwenden.

„Wir müssen jetzt in die Analyse gehen und uns anschauen, welche Fehler gemacht wurden und versuchen, diese abzustellen“, so Ivan Rosic. „Die Dreier-Trefferquote von unter 10% heute war indiskutabel. Die nächsten Gegner werden nicht einfacher und es gilt, die richtigen Lehren aus dem Spiel zu ziehen und es gegen Deutz nächste Woche besser zu machen.“

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Vereine verantwortlich.
Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.
Bildmaterial zur Verfügung gestellt von BSV Münsterland Baskets Wulfen.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

Partner im Leistungssport

dbb logoSportstiftung NRWLSB Logologo so nrwwww Sportland.NRW.deolympiamentaltalent pngAK Staatskanzleimomentum logo 0110 300logo nada 300 logo ggd 300

WBV Newsletter Abo

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung
0
Shares

Teilen

Folge dem WBV und erhalte stets die aktuellsten Infos aus dem Sektor.