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In der 1. Regionalliga Herren hat sich nach dem 2. Spieltag ein ungeschlagenes Quintett an der Tabellenspitze gebildet.

Die Elephants Grevenbroich und die SV Haspe 70 starteten nach dem Spielausfall am 1. Spieltag mit Niederlagen in die neue Saison.

Für Grevenbroich war es im Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn beim 97:99 eine denkbar knappe Geschichte. Haspe kassierte dagegen bei der BBG Herford eine deutliche 77:102 Niederlage.

An der Tabellenspitze stehen mit Recklinghausen, Herford, Deutz, Bonn und Ibbenbüren fünf Teams noch ungeschlagen mit jeweils vier Punkten.

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1. Regionalliga Herren | 2. Spieltag | 01. + 02.10.2021

01.10.2021
BBA Hagen - bringiton Ballers Ibbenbüren 68:73

02.10.2021
TSV Bayer 04 Leverkusen 2 - TuS 59 HammStars 77:68
Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen 79:62
NEW Elephants Grevenbroich - Telekom Baskets Bonn 2 97:99
ETB Miners - Citybasket Recklinghausen 57:81
BBG Herford - SV Haspe 70 102:77
BG Dorsten - Hertener Löwen 76:83

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Aktuelle Ergebnisse der 1RLH

Tabelle der 1RLH

Spielplan der 1RLH

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Spielberichte zum 2. Spieltag der 1RLH

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BBA Hagen - bringiton Ballers Ibbenbüren 68:73
von Kosta Filippou (BBA Hagen)

Freiwürfe und Fumey bringen BBA um den Sieg

Das erste Heimspiel der BBA nach 11 Monaten war gleich ein echter Krimi. Nach einem ausgeglichenen Start (7:7) folgte ein 0:7 Run der Gäste und musste mit einer Auszeit gestoppt werden. Die Antwort war nun ein 7:0 Lauf für die Gastgeber zum 14:14, bevor wieder Ballers aus Ibbenbüren ihre stärkste Phase hatten und diesmal einen 2:16 hinlegten was die nächste Auszeit der BBA zur Folge hatte. Wieder gelang und mit einem 17:2 Lauf sogar mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen.

Nach der Halbzeit blieb es ausgeglichen. Kein Team konnte sich mehr als sechs Punkte absetzen. Genau diese sechs Punkte Vorsprung hatte sich die Ibbenbürener fünf Minuten vor Ende erspielt, bevor Vytautas Nedzinskas heiß lief und 15 Punkte in den letzten 5 Minuten erzielte. Beim 63:61 durch einen Dreier von Nedzinskas ging das Team von Coach Kosta Filippou in Führung und hatte die Siegchance vor Augen. Ibbenbüren glich durch den überragenden Center Benjamin Fumey (35 Punkte) aus und gerade die treffsichersten BBA Akteure des Abends verließ nun das Wurfglück an der Freiwurflinie. Nur 3 von 7 fanden den Weg in den Korb und so konnte der Favorit aus Ibbenbüren am Ende zwei Punkte aus der Otto-Densch-Halle entführen.

Kommentar Coach Kosta Filippou: "Es überwiegt die Enttäuschung, denn wir hatten eine sehr gute Chance das Spiel zu gewinnen. Unsere spielerischen Defizite, wovon wir noch eine Menge haben, haben wir heute durch viel Einsatz ausgleichen können. Um das Spiel am Ende nicht glücklich zu gewinnen oder eben unglücklich zu verlieren, erlauben wir uns noch zu viele Fehler. Bedenkt man aber unter welchen Umständen wir in den letzten Wochen trainieren, war das heute ganz sicher ein Schritt nach vorne."

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TSV Bayer 04 Leverkusen 2 - TuS 59 HammStars 77:68
von Christopher Kwiotek (TSV Bayer 04 Leverkusen)

BAYER ll feiert wichtigen Sieg in heimischer Halle

Die Herren ll des TSV Bayer 04 Leverkusen hat ihren ersten Sieg in der Saison 2021/22 eingefahren. Das Team von Trainer Karsten Schul bezwang am 2. Spieltag in der 1. Regionalliga West die TuS 59 HammStars mit 77:68 (47:28).

Rund 50 Zuschauer wohnten in der Ostermann-Arena einer Partie bei, die gegensätzlicher nicht hätte verlaufen können. Nach der bitteren Pleite der Leverkusener Zweitvertretung in Bonn waren die Gastgeber auf Wiedergutmachung aus. Bis zum Ende der ersten Halbzeit schien dieses Vorhaben aufzugehen. Die „Zwote“ machte viele Sachen richtig gut. So hatten die HammStars große Probleme in der Offensive zu einfachen Punkten zu kommen, weil die GIANTS ll einfach gut verteidigten und jedem Ball nachgingen. Im Angriff ließ der TSV den Ball gut laufen und erarbeitete sich so viele offene Wurfchancen, die eine deutliche 47:28-Pausenführung bescherte. Es schien bis zu diesem Zeitpunkt ein guter Samstagnachmittag zu werden, doch der TuS 59 war nicht damit einverstanden kampflos die Segel zu streichen.

Gästetrainer Ivan Rosic appellierte in der Kabine noch einmal an seine Mannen nicht aufzugeben und zurück ins Spiel zu kommen. Und siehe da: Es klappte!Im dritten Abschnitt brannten die Westfalen ein Offensiv-Feuerwerk ab, was zu diesem Zeitpunkt kein Zuschauer für möglich gehalten hätte. So ziemlich jeder Wurfversuch landete im Korb der Hausherren. Der Leverkusener Vorsprung schmolz so dahin. In der Schlussphase glich Hamm gar aus und es stand nach 30 absolvierten Minuten 55:55. Ein 27:8-Viertel also aus Sicht der Auswärtsmannschaft – inklusive 17:0-„Run“! Doch diese Aufholjagd kostete den Gegner viele Körner. Im Schlussdurchgang nutzte Leverkusen diesen Fakt für sich und eroberte die Führung zurück. Nun kehrte auch die Durchschlagskraft im Angriff zurück, die in den dritten zehn Minuten gefehlt hatte. BAYER agierte souverän und sicherte sich am Ende einen heiß umkämpften 77:68-Sieg in der Rundsporthalle.

Bester Scorer auf Seiten der Hausherren war Thomas Fankhauser, der 12 Zähler markieren und fünf Rebounds abgreifen konnte. Daniel Merkens (11) und Benjamin „Benny“ Nick (11) konnten ebenfalls im zweistelligen Punktebereich auf sich aufmerksam machen.

BAYER-Trainer Karsten Schul fast die Paarung wie folgt zusammen: „Für uns war das ein ganz wichtiger Sieg nach der herben Niederlage in Bonn. Wir haben uns viel vorgenommen und in der ersten Halbzeit unser Vorhaben toll in die Tat umgesetzt. Im dritten Viertel sind wir dann leider eingebrochen, aber es spricht für den Charakter dieser Mannschaft, dass sie im Schlussabschnitt die Partie gedreht, beziehungsweise gewonnen hat. Von daher bin mit der bewiesenen Moral sehr zufrieden. Es gilt für uns, weiter als geschlossene Einheit aufzutreten und unser Potenzial abzurufen. Dann ist für uns sehr viel möglich!“

Am Samstag, 09.10.2021, um 20 Uhr, reisen die Leverkusener rund 100 Kilometer in Richtung Münsterland. Dann treffen die TSV-Basketballer auf die BSV Münsterland Baskets Wulfen.

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Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen 79:62
www.bsv-wulfen.de

Debakel in Deutz

Einen mehr als gebrauchten Tag erwischten die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen am Samstagabend in Köln. Die 62:79 (25:42)-Niederlage bei den selbst ernannten Kellerkindern des Deutzer TV war am Ende für die Münsterland Baskets noch schmeichelhaft. Fünf Minuten vor Spielende stand ein 75:45 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel der Sporthalle der Fachhochschule Deutz. Mit einem 11:0 in der Schlussphase betrieb der BSV noch Ergebniskosmetik.

Deutz steht damit in der Spitzengruppe der Liga, muss am kommenden Samstag zum alten und neuen Tabellenführer Citybasket Recklinghausen. Wulfen hat gegen das punktgleiche Team von Bayer Leverkusen 2 wieder Heimrecht (9.10., 20 Uhr, Gesamtschulhalle Wulfen), der Kampf um die PlayOffplätze (Ränge 1-8) beginnt schon am 3. Spieltag.

Ganze drei Sekunden dauerte es, das stopfte der Deutzer Julian Litera das Leder mit einem krachenden Dunk in die Wulfener Reuse. Fortan war der BSV kein einziges Mal auch nur in Schlagdistanz. Trainer Gary Johnson schämte sich am Ende für die saft- und Kraftlose Leistung seiner Mannschaft. „Das war heute auch das Ergebnis einer katastrophalen Trainingswoche. Ich weiß, dass meine Spieler das besser können.“ Am Samstag vor eigener Kulisse, wenn auch die Fans das Wolfsrudel unterstützt, soll die Wulfener Basketballwelt wieder anders aussehen.

In Köln war die Wulfener Trefferquote unterirdisch. 25 Prozent aus dem Feld und 45 Prozent an der Freiwurflinie - desaströs die Werte zur Halbzeit. Viel besser wurde es aber nicht mehr: 30 Prozent aus dem Adels und 62 Prozent von der Linie am Spielende. In der Wulfener Zone scorte der Gastgeber nach Belieben - 46:22 das Resultat an den Brettern. Natürlich fehlte beim BSV der erkrankte Kapitän Jonas Kleinert, letzte Woche noch Topscorer der Mannschaft, weiterhin Center Michael Haucke und auch die Nachwuchskräfte Jonas Brozio, Moe Sahin und Bene Baumgardt. Aber auch das reicht nicht als Entschuldigung für den Auftritt in Deutz. Kein einziger eingesetzter Akteur brachte Normalform.

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NEW Elephants Grevenbroich - Telekom Baskets Bonn 2 97:99
www.elephants.de

Elephants vs. Telekom Baskets - Ein Thriller!

Endlich startet die Saison der 1. Regionalliga auch in Grevenbroich. Die Bonner, welche schon siegreich gegen Leverkusen in die Liga starteten, machten es uns von Beginn an schwer. Die beiden Amis, Matthew Frierson und Shaquille Rombley, waren die absoluten Säulen des Bonner Erfolgs. Das erste Viertel versprach einen Abend voller Spannung zu werden. Nach einer ständig wechselnden Führung setzte sich Bonn leicht mit 23:34 ab.

Der eigentliche Thriller begann im 3/4. Die Grevenbroicher kamen teilweise auf wenige Punkte an die Gäste ran, konnten sie jedoch nicht schnappen. Das schnelle Spiel mit schnellen Aktionen auf beiden Seiten brachten leider auch einige Fouls mit sich, die uns es nicht gerade einfacher machten. Unser Center, Dzemal Selimovic, Aufbauspieler David Markert und Neuling Dino Berberistanin waren schon früh im dritten Viertel unter Foulbeobachtung.

Das letzte Viertel war Spannung pur. Die Führung der Bonner schmolz immer mehr dahin. Leider fehlten uns die letzten 1-2%, sonst sichere Würfe sprangen aus dem Ring, Pässe wurden abgefangen.

Als unser Neuling Dino Berneristanin in den letzten Sekunden an der Freiwurflinie stand, sollte es dann einfach nicht sein. Es war ein spannendes Spiel – leider knapp mit 97:99 verloren.

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ETB Miners - Citybasket Recklinghausen 57:81
von Martin Karbe (Citybasket Recklinghausen)

Citybasket legt in Essen nach

Die Regionalliga-Herren von Citybasket haben in Essen nachgelegt: Bei den ETB Miners siegten sie auch im zweiten Saisonspiel deutlich mit 81:57 (20:14, 24:18, 21:10, 16:15).

Dabei hatte Coach Konrad Tota vor dem Spiel direkt eine Hiobsbotschaft hinnehmen müssen: Kendall Stafford, Topscorer gegen die BBA Hagen, konnte wegen einer Trainingsverletzung nicht mitwirken. Auch hinter dem Einsatz von David Ewald hatte bis kurz vor der Begegnung ein Fragezeichen gestanden, doch der Pointguard ging trotz verletzungsbedingter Einschränkung in die Partie und zeigte erneut einen starken Auftritt. Auf der anderen Seite konnten die Gastgeber noch nicht auf ihre Neuverpflichtung Devin Peterson setzen, da für den Aufbauspieler noch keine Spielberechtigung vorlag.

Sein Pflichtspiel-Debüt im Citybasket-Dress gab hingegen Matija Jokic – und wusste direkt zu überzeugen: 18 Zähler gelangen dem Forward, womit er maßgeblich am offensiven Output beteiligt war. Übertroffen wurde seine Punktausbeute nur noch von Tyson Kanseyo, der einen starken Tag erwischte, mit viel Energie spielte und der Begegnung seinen Stempel aufdrücken konnte.

Von Beginn an hatten die Recklinghäuser die Regie in der Sporthalle Am Hallo übernommen, holten sich gegen die Essener Routiniers direkt die 20:14-Führung nach dem ersten Abschnitt und bauten diese dann kontinuierlich aus. Zur Pause hatte die Tota-Fünf den Vorsprung dann in zweistellige Höhen gebracht, um mit einem souveränen dritten Viertel vorzeitig die Entscheidung herbeizuführen.

Nach diesen gelungenen Auftaktmatches freuen sich die Citybasket-Herren nun auf ihr nächstes Heimspiel am Samstag 9. Oktober, um 19 Uhr in der Vestischen Arena. Gegner ist dann der ebenfalls noch ungeschlagene Deutzer TV.

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BBG Herford - SV Haspe 70 102:77
von Jürgen Berger (BBG Herford)

Gute Stimmung beim Einstand nach Maß

Beim 102:77 (33:19/19:18/36:22/14:18) -Sieg der BBG Herford gegen den SV Haspe 70 am vergangenen Spieltag freute sich das Team von Headcoach David Bunts wohl am meisten über die ausgelassene Stimmung der heimischen Fans.

Nachdem der SV Haspe 70 am vergangenen Wochenende nicht antreten konnte, galt man aus Herforder Sicht als großer Favorit für das Spiel, doch die Mannschaft wusste mit dem daraus entstehenden Druck gut umzugehen. Trotz des verletzungsbedingten Aussetzens von Vaidotas Volkus (Kapsel am Daumen) startete die BBG mit einem 9:0-Lauf und zog bereits zur Mitte des ersten Viertels auf 23:14 weg, ehe der Gegner langsam in die Partie kam. Vor allem die aggressive Verteidigung der Herforder sorgte für einige Ballgewinne im Verlauf der Partie; allein Aufbauspieler Ole Wendt verzeichnete gleich 5 für sein Team.

Haspe hingegen versuchte im zweiten Spielabschnitt, den Rhythmus der BBG durch taktische Umstellungen zu beeinflussen. Ihre Zonenverteidigung wurde jedoch von den Herforder Schützen Dzemal Taletovic (17 Punkte) und Fynn Bunte (9 Punkte) regelrecht aufgerieben, weshalb die Gastmannschaft infolgedessen mehrere Wechsel vornehmen musste, um den Lauf zu stoppen.

Nach der Halbzeitpause schien es kurz, als hätte der Haspe die richtigen Ansätze gefunden. Nachdem der BBG-Innenspieler Jan Brinkmann unglücklich auf dem Fuß eines Gegenspielers landete und dadurch nicht mehr am Spiel teilnehmen konnte, nutzten die Gäste ihre Chance und verkürzten durch einen eigenen 9:0-Lauf Mitte des dritten Viertels auf 57:46. Dann nahm der Herforder Coach David Bunts eine Auszeit und stellte taktisch um. Mit einer deutlich kleineren und athletischeren Formation wechselte er gleichzeitig die Verteidigung und brachte den Gegner in eine unangenehme Ausgangssituation, aus der viele Ballverluste folgten. Mit 36 Punkten im dritten Spielabschnitt dominierten die Herforder in dieser Phase des Spiels. Allen voran Dainius Zvinklys (19 Punkte) setzte sich im direkten Duell immer wieder durch und wurde zusätzlich noch effektiv von seinen Mitspielern Ole Wendt (17 Punkte) und Omar Zemhoute (12 Punkte) eingebunden. Die erspielte Führung sorgte dafür, dass Trainer David Bunts seine Rotation deutlich öffnen und die Minuten so besser verteilen konnte. Jeder Spieler des Teams sammelte so Erfahrung und erlebte gleichzeitig von den Fans zum ersten Mal seit Monaten eine Standing Ovation.

Zwar verlor man den letzten Spielabschnitt mit 14:18, was allen voran dem Hasper Spieler Oscar Luchterhandt (21 Punkte) lag, der ausgelassenen Stimmung in der Halle tat dies jedoch keinen Abbruch.

„Es ist ein tolles Gefühl, nach fast einem Jahr Pause endlich wieder vor eigenem Publikum aufzuspielen. Wir haben uns über jede Unterstützung heute Abend sehr gefreut, und wollten den Erwartungen unserer Fans gerecht werden. Es lief längst nicht alles perfekt, aber es ist Teil des Prozesses, und heute war ein guter Tag.“, resümierte David Bunts die Begegnung.

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BG Dorsten - Hertener Löwen 76:83
von Frank Fabek (BG Dorsten)

Die BG schlägt sich selbst
Dorsten unterliegt den Hertener Löwen

Was ein Derby in der KIA BaumannArena, nach intensiven Kampf unterliegt das Team von Franjo Lukenda mit 76:83. Die BG startete stark in das Spiel und konnte sich über 11:8 nach 5 Minuten, auf 21:10 3 Minuten vor Viertelende absetzen. Hertens go-to-guy Adam Picket konnte auf 4 Zähler gehalten werden. Nach einem kurzem Sprint der Löwen ging es dennoch mit einer komfortablen 21:15 Führung in die Viertelpause. Jedoch bereitete Lukenda die hohe Zahl von Ballverlusten Sorgenfalten auf der Stirn.

Im zweiten Viertel erhöhte der Gast aus Herten die Intensität im Angriff und der Verteidigung. Picket lief heiß und konnte zur Halbzeit bereits 19 Zähler für sich verbuchen. Dennoch ging die BG Dorsten mit einer 44:42 Führung in die Halbzeit. Coach Franjo Lukenda redete in der Kabine auf sein Team ein unnötige Ballverluste zu vermeiden und konzentrierter zu spielen.

Doch seine Mannschaft setzte die Anweisungen des Coaches nicht um. Mit einem wahren Ballverlustfestival wurde das Verhältnis von 9:1 auf 18:6 Turnovers noch gesteigert. Dorsten bliebt dennoch dran und es ging mit einem 58:62 Rückstand in die letzte Viertelpause.

Lukenda schwor sein Team für das letzte Viertel noch einmal ein und die BG konnte 5 Minuten vor dem Ende auf 69:70 verkürzen. Doch weitere Ballverluste und ein überragender Adam Picket auf Seiten der Hertener, der an diesem Abend auf 42 Punkte kam verhinderten den Sieg. Am Ende musste sich die BG Dorsten mit 76:83 geschlagen geben.

Eine Niederlage, die schmerzt, denn sie war unnötig. Die BG machte ein gutes Spiel, aber 22 Ballverluste sind indiskutabel. Zu hektische Pässe und Einwürfe ? Für Franjo Lukenda und seine Mannschaft gibt es in der Nachbesprechung viel zu reden.

Coach Franjo Lukenda : „Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, wir schaffen es variabel zu scoren, unsere Defense ist besser als in den vergangenen Jahren und wir rebounden stark - aber mit 22 Turnovern gewinnt man kein Spiel. Natürlich sind wir erst seit zwei Wochen komplett und nicht so gut eingespielt wie andere Teams, dennoch darf so etwas nicht passieren. Wir müssen nun die Woche nutzen, um unser freies Spiel und unsere Abstimmung zu verbessern. Gegen Hagen wollen wir den ersten Sieg einfahren aber auch das schaffen wir nur, wenn alle an einem Strang ziehen und wir als Mannschaft positiv bleiben und an uns glauben.“

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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von BBG Herford.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

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