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Montag November 30, 2020

Der Deutzer TV – die selbsternannten Kellerkinder der Liga – stehen nach dem 2. Spieltag der 1RLH an der Tabellenspitze. Das Team aus der Domstadt überraschte den amtierenden Vizemeister BBG Herford mit 78:50.

Direkt dahinter folgen die bringiton Ballers Ibbenbüren, die nach dem 83:71 bei den Münsterland Baskets Wulfen ebenfalls 4 Punkte auf dem Konto haben.

Die Löwen bei den Telekom Baskets und die Dragons in Dorsten knackten mit 101 und 106 gleich die 100er-Marke.

Da im 13er Feld der 1RLH immer ein Team spielfrei hat – an diesem Wochenende der TSV Bayer Leverkusen – und die Partie des 2. Spieltags der Elephants gegen Citybasket Recklinghausen auf den 08.11.2020 verschoben wurde, wirkt die Tabelle insgesamt etwas durcheinander.

Fakt ist: Deutz und Ibbenbüren starten mit 2 Siegen in die neue Saison – die HammStars und Wulfen mit 2 Niederlagen.

Am kommenden Wochenende steht dann gleich der erste Doppelspieltag auf dem Programm.


1. Regionalliga Herren | 2. Spieltag | 03.10.2020

03.10.2020
BBG Herford - Deutzer TV 50:78

Telekom Baskets Bonn 2 - Hertener Löwen 87:101
bringiton Ballers Ibbenbüren - BSV Münsterland Baskets Wulfen 83:71
TuS 59 HammStars - BG Hagen 84:91
BG Dorsten - Dragons Rhöndorf 87:106

08.11.2020
NEW Elephants Grevenbroich - Citybasket Recklinghausen


Link zum Spielplan der 1. Regionalliga Herren

Link zu den Ergebnissen der 1. Regionalliga Herren

Link zur Tabelle der 1. Regionalliga Herren


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BBG Herford - Deutzer TV 50:78
vom Presseteam des Deutzer TV

Kellerkinder schlagen Titelaspiranten

Mit einem 50:78-Sieg im Gepäck traten die Kellerkinder am vergangenen Samstag die Rückreise aus Herford in die Domstadt an. Gegen eines der bestbesetzten Teams der Liga präsentierten sich die Deutzer mal wieder als geschlossenes Kollektiv und konnten damit einen, zumal in dieser Höhe, Überraschungserfolg landen.

Dabei deutete der Start in die Partie zunächst nicht auf diesen Ausgang hin. Die ersten Punkte gingen nach wenigen Sekunden direkt auf das Konto der Herforder. Zwar konterten die Kellerkinder ihrerseits in Person von Chris Fröhlingsdorf am Brett, doch der Rhythmus der Partie wurde zunächst von den Herfordern diktiert. Wie schon in den Aufeinandertreffen der vergangenen Saison hatten die Deutzer zunächst Schwierigkeiten gegen die individuelle Treffsicherheit. Auch die nahezu jeden Angriff wechselnden Verteidigungsformen sorgten in der Anfangsphase für etwas Unordnung. Resultat waren erste Führungen der Gastgeber (12:8 bzw. 15:10).

Doch der abgezockte Backcourt aus Joe Koschade und Patrick Reusch behielt die Ruhe und dirigierte ab Mitte des ersten Viertels hervorragend das Geschehen. So war es Joe Koschade mit sieben Punkten in Folge, der erst für den Ausgleich (15:15) sorgte, ehe Patrick Reusch seinen Verteidiger nach schönem Fake ins Leere springen ließ und die erste Führung zum 15:17 nach sechs Minuten erzielte. Wenig später erhöhte Lukas Wandel per Reverse-Layup zum 17:21. In dieser Szene holte sich der gerade eingewechselte Anton Geretzki, der den Assist aus dem Pick & Roll gespielt hatte, einen Pferdekuss, musste prompt wieder ausgewechselt werden und konnte den Rest des Spiels nicht mehr eingreifen. Mit einem Dreier zum Ende des Viertels eroberte Herford die Führung zurück (22:21).

Ben Uzoma produzierte die ersten Zähler des zweiten Viertels, als er sich nach starkem Offensivrebound und trotz Fouls nicht beim Abschluss beirren ließ (22:23). Angetrieben von Joe Koschade, der erst selbst vollstreckte und anschließend Julian Litera an der Dreierlinie fand, setzten sich die Deutzer erstmals etwas ab (22:28). Herford antwortete und übernahm kurzzeitig die Führung (32:31). Doch die Kellerkinder ließen sich keineswegs beirren: Fynn Schmitz zeigte seine Qualitäten mit einem sicher eingenetzten Dreier aus der Ecke zum 32:34. Die Schlussphase bis zur Halbzeit gehörte Patrick Reusch, der zwei Midrange Jumper verwandelte sowie Philipp Pfeifer nach cleverem Cut bediente (34:42).

Mit etwas mehr Energie kamen die Herforder aus der Kabine und verkürzten den Abstand zunächst (41:45). Doch die Wurfqualität blieb höher auf Deutzer Seite. Patrick Reusch per Dreipunktspiel, Chris Fröhlingsdorf mit robustem Postmove und Joe Koschade mit erneutem Dreipunktspiel waren für die erste zweistellige Führung der Kellerkinder zuständig (41:53). Als Patrick Reusch nach einer starken Teamdefense sogar auf 41:55 erhöhte, musste Herfords Trainer David Bunts die Auszeit nehmen.

Doch auch diese hatte keinen großen Effekt auf das Deutzer Teamspiel, das nun ins Laufen kam. So fand Philipp Pfeifer Flo Schulz vollkommen offen an der Dreierlinie, der sein weiches Handgelenk bewies. Letzterer revanchierte sich wiederum, indem er gleich zwei Mal hintereinander Ben Uzoma mustergültig bediente. Als Lukas Wandel dann auch noch nach listigem Steal einen Layup vollstreckte, betrug die Führung erstmals 20 Punkte (46:66). Den Schlussstrich zog erneut Flo Schulz unter dieses Viertel, als er seinen dritten Dreier versenkte und auf 48:71 erhöhte.

Im letzten Viertel flaute das Spielniveau ab. Defensiv bestachen die Kellerkinder weiter durch ihren Einsatz: Ben Uzoma verbarrikadierte mit mehreren Blocks die Zone, Timo Steffens und Yannick Ossey zeigte ihre starke Eins-gegen-Eins-Verteidigung und Reboundarbeit. Offensiv rundete Joe Koschade seine exzellente Leistung mit vier Punkten und Lobanspiel auf Ben Uzoma ab. Ansonsten war dieser Spielabschnitt von nachlassender Konzentration beim letzten Pass oder dem Abschluss geprägt. Ohne Foulpfiffe und bedingt durch viele Wechsel plätscherte das Geschehen vor sich hin, bis die Sirene beim Endstand von 50:78 ertönte. Immerhin: die DTV-Fünf ließ im letzten Viertel keinen Feldkorb zu.

Doch auch dieses wenig glorreiche Schlussviertel konnte den Blick auf das Spiel nicht trüben. Mit einer sehr soliden, in Teilen dominanten, Teamleistung sicherten sich die Kellerkinder den zweiten Sieg im zweiten Spiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten der Liga. So schön sich diese Momentaufnahme lesen mag, so deutlich ist allen Beteiligten jedoch auch bewusst, dass weiterhin großes Verbesserungspotential besteht.

Gerade in Hinblick auf den kommenden Doppelspieltag ist weiterhin konzentrierte Detailarbeit notwendig, wie auch Trainer Nils Müller feststellt: "Mit dem Sieg war vor allem in der Höhe so nicht zu rechnen, da ich Herford individuell nach wie vor als sehr stark einschätze. Wir müssen den Sieg wiederum als Teil eines Prozesses sehen und richtig einordnen. Davon wird abhängen, wie erfolgreich wir beide Spiele am Wochenende abschließen werden."

Wie bereits beschrieben steht am kommenden Wochenende der erste Doppelspieltag der Saison an. Los geht es am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der Bayer Giants Leverkusen, die ihr Auftaktspiel gewann. Sprungball ist um 20:30 Uhr im Reitweg. Direkt am Sonntag muss die Mannschaft den zweiten langen Auswärtstrip der Saison zum nächsten Meisterschaftsanwärter aus Ibbenbüren antreten.


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Telekom Baskets Bonn 2 - Hertener Löwen 87:101
von Pascal Gediga (Telekom Basket Bonn)

Hertener Dreierregen verhindert erfolgreichen Heimauftakt

Die Baskets-Zweitvertretung musste am zweiten Spieltag der 1.Regionalliga West ihre erste Niederlage einstecken. Nach einer starken ersten Hälfte verloren die Bonner im zweiten Durchgang die Kontrolle über das Spiel und gingen trotz langem Kampf mit 87:101 (26:22, 21:21, 19:27, 21:31) als Verlierer vom Parkett.

Das erste Heimspiel für das junge Regionalliga-Team von Trainer Savo Milovic war offensiv über lange Strecken von beiden Teams sehr ansehnlich. Das spiegelte sich auch in den Trefferquoten wider, beide Mannschaften trafen knapp 65 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld. Den Unterschied machte dabei jedoch, dass Herten insgesamt sechs Wurfversuche mehr zu verzeichnen hatte und von der Dreierlinie mit 54,2 Prozent (13/24 Dreier) noch heißer lief als die Hausherren mit 47,4 Prozent (9/19 Dreier).

Zusätzlich schwächelten die Gastgeber an der Linie mit nur 63,6 Prozent Freiwurfquote (14/22 Freiwürfe) und gaben mit 18 Ballverlusten das Spielgerät zu häufig an die Gäste ab, welche daraus 24 Punkten erzielen konnten.

In allen anderen statistischen Werten zeigt sich aber, wie die Partie tatsächlich ablief: Absolut auf Augenhöhe! Nach den ersten zehn Minuten (26:22) und auch bis zur Pause (47:43) hatte „die Zweite“ das Spiel sogar im Griff und führte die meiste Zeit, obwohl dort bereits einige vermeidbare Ballverluste ein noch besseres Halbzeit-Ergebnis verhinderten. Im dritten Spielabschnitt konnte Herten die Partie dann drehen, trotzdem war das Spiel nach 30 Minuten weiterhin offen (66:70). Im Schlussviertel fingen die Gäste aber so richtig Feuer von außen, trafen auch schwierigste Distanzwürfe mit Ablauf der Angriffszeit und verhinderten so ein Comeback der aufopferungsvoll kämpfenden Bonner Mannschaft.

Am nächsten Wochenende haben die Baskets gleich zweimal die Chance, die Niederlage vergessen zu machen, jedoch liegen mit dem Auswärtsspiel bei der BG Dorsten (09.10., 20 Uhr) und dem Heimspiel gegen die Dragons Rhöndorf (11.10., 16 Uhr) zwei schwierige Aufgaben vor der Milovic-Truppe.


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bringiton Ballers Ibbenbüren - BSV Münsterland Baskets Wulfen 83:71


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TuS 59 HammStars - BG Hagen 84:91
von Petra Kostyszyn (TuS 59 HammStars)

Gute Ansätze reichen noch nicht zum ersten Sieg

Die rund 80 Zuschauer in der Sporthalle des Beisenkamp-Gymnasiums konnten am Ende des Spiels zwar keinen Sieg bejubeln, haben aber über weite Strecken ein spannendes Basketballspiel gesehen, in dem der "Underdog" nie aufgab und dem Favoriten Hagen einen offenen Schlagabtausch bot.

Die HammStars begannen sehr konzentriert und gingen gleich zu Beginn in Führung, die sie bis zum 11:3 ausbauen konnten. Hagen brauchte einige Minuten, um sich zu sammeln, hielt dann aber gut dagegen und erkämpfte sich am Ende des 1. Viertels die Führung zum 10:11. Im 2. Viertel konnten sich die Gäste etwas absetzen und gingen mit einer Führung von + 8 in die Halbzeitpause.

Anfang des 3. Viertels bauten die Hagener ihre Führung weiter aus, was die HammStars aber durch einige gelungene Angriffe wettmachen und den Rückstand auf 66:71 verkürzen konnten. Im letzten Viertel begann dann die stärkste Phase der Gastgeber; unterstützt durch lautstarke HammStars-Rufe von der Tribüne erkämpften sich die Jungs eine Führung von 80:75 (35. Minute). Der Sieg schien greifbar. In der Crunchtime vergaben unsere Jungs u. a. durch einige Fouls mit jeweiligen Freiwürfen für Hagen (5 Mannschaftsfouls waren erreicht) aber ihre Führung und Hagen gewann am Ende verdient mit +7.

Assistant Coach Lenni Laufmann nach dem Spiel: „Heute haben wir gezeigt, dass wir aus dem letzten Spiel einiges gelernt haben. Viele kleine Puzzleteile wachsen jetzt schon zusammen, als Beispiele Jascal Knörig, der heute bärenstark unter dem Korb war, aber auch Till Hornscheidt, der sich zusehends in seine Rolle als Spielmacher einfindet. Es gab gute Ansätze im Team und wir haben bewiesen, dass wir auch gegen eine solch erfahrene Mannschaft wie Hagen mithalten können. Wir haben eine junge Truppe, die natürlich noch Fehler macht, aber auch mit ihrer Schnelligkeit zu überzeugen weiß. Woran wir noch arbeiten müssen, sind definitiv die Rebounds und die Verteidigung."


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TuS 59 HammStars - BG Hagen 84:91
von Kosta Filippou (BG Hagen)

BG DEK/Fichte Hagen mit Auswärtssieg bei bissigen TuS 59 HammStars

Bis zu einem gewissen Punkt könnte man den Spielbericht des Spiels eine Woche zuvor gegen die N E W Elephants Grevenbroich kopieren. Aber es lief zum Glück doch etwas anders.

Viel besser lief zunächst die erste Halbzeit. Den ersten Run der Gastgeber bekam die BG schnell in den Griff und übernahm immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Vytzka und Yannick hatten genug Zielwasser getrunken und der Ball bewegte sich sehr gut. Doch dieses Spiel konnte die leider nicht 40 Minuten halten. Im gesamten Spiel ging es alles andere als zimperlich zu aber es blieb immer fair.

Die höchste Führung in der 25. Minute (69:57) war erneut der negative Wendepunkt im Spiel der BG. Offensiv fand man keinen Weg mehr an der aggressiven Defense des Aufsteigers vorbei. Dieser hatte ein klares Ziel und einen guten Plan, die BG müde laufen. Und der Plan schien aufzugehen. Der befreit aufspielende Gegner brachte sich mit einem 23:6 - Run 5 Minuten vor Ende mit 80:75 in Front, gestoppt durch eine Auszeit.

Aufbauspieler Sören Fritze übernahm in den letzten 5 Minuten Regie und machte auch wichtige Punkte. Defensiv stand man kompakt und reboundete die Fehlwürfe der Hammstars. Ergebnis 91:84.

Coach Kosta Filippou kommentierte das Spiel wie folgt: „Kompliment an Ivan und sein Team, die uns alles abverlangt und eine tolle Energie auf das Feld gebracht haben. Wir haben heute einiges besser gemacht als vor sieben Tagen, vor allem in der Rückwärtsbewegung. Aber unsere Baustellen sind offensichtlich und nicht von heute auf morgen korrigierbar. Unsere Schwächephase ist erneut viel zu lang. Trotzdem freue ich mich, dass wir den Kopf nicht hängen lassen und das Spiel noch drehen.“

Und wir alle freuen uns über den ersten Sieg der Saison! Nun heißt es wieder Heimspiel und der nächste Gegner gehört nach Meinung aller Experten zu den Top-Favoriten der Liga, die BBG Herford um Ex-BBL Profi und Phoenix Hagen Aufbauspieler Ole Wendt.


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BG Dorsten - Dragons Rhöndorf 87:106
von Frank Fabek (BG Dorsten)

Der Favorit setzt sich durch – BG Dorsten verliert 87:106 gegen Rhöndorf

Die Überraschung blieb aus, am Ende setzte sich eine souverän aufspielende Mannschaft der Dragons aus Rhöndorf mit einem Start-Ziel gegen die Hausherren durch.

Von Beginn an dominierte der Gast die Begegnung und führte nach 5 Minuten bereits mit 16:9. Grund genug für Franjo Lukenda eine erste Auszeit zu nehmen. Sein Team spielte nicht schlecht, aber das Teamplay und die Intensität der Gäste war deutlich dominanter. Mit 7-0 Lauf am Ende konnte die BG Dorsten mit 24:24 das erste Viertel ausgeglichen gestalten.

In Viertel 2 zog der Gast dann das Tempo wieder an und ging Mitte des Viertels mit 41:26 in Führung. Doch Koehler und Co. hielten dagegen und konnten zur Halbzeit den Rückstand um - 11 beim Stand von 39:50 verkürzen. Im Basketball ein Nichts. Das war auch der Tenor in der Dorstener Kabine zur Pause. Vollgas wie in der Vorwoche in Herten geben und das Ding drehen, war die Marschroute.

Schnell zogen die Dragons jedoch Franjo Lukenda und seinen Jungs den Zahn und zogen über 69:49 nach 5 Minuten und einem anschließenden 11-0 Lauf mit einer 80-51 Führung davon.

Mit einem 59-86 Rückstand ging die BG Dorsten in das Schlussviertel. Aufgrund der souveränen Vorstellung der Rhöndorfer schien das Spiel entschieden. Jedoch nicht für die Spieler der BG Dorsten. Bis zur letzten Spielsekunden gab das Team Vollgas, hielt dagegen und konnte den Rückstand auf - 19 zum Schlussstand von 87-106 verkürzen.

Eine Niederlage, bei der man ehrlich eingestehen muss, dass der Gegner an diesem Tag einfach besser war. Aber das Team von Franjo Lukenda hat auch gezeigt, welche Mentalität in ihm steckt. Es hat nie aufgegeben und die Köpfe hängen lassen sondern bis zum Ende alles versucht.

Jetzt gilt der Blick nach vorne denn schon am Freitagabend ist das Team der Telekom Baskets Bonn 2 zu Gast in der KIA Baumann Arena.

Coach Franjo Lukenda : „Man muss neidlos anerkennen, dass Rhöndorf die klar bessere Mannschaft war und hier einer der Meisterschaftsfavoriten auf dem Feld stand. Gerade unter den Körben konnten wir gegen deren drei Bigs nicht genug dagegensetzen. Es war zu sehen, wieso einige von den Rhöndorfern BBL-Ambitionen haben und das Team die ProB anpeilt. Schön war jedoch, dass wir nicht aufgegeben und weitergespielt haben. Das es für uns nicht um den Aufstieg geht ist jedem klar. Jetzt heißt es auf das Wochenende und die kommenden zwei Spiele fokussieren und versuchen wichtige Punkte einzusammeln.“

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BG Dorsten - Dragons Rhöndorf 87:106
von Daniel Stein (Dragons Rhöndorf)

Mit Teamleistung zum Erfolg


Mit klarer Dominanz in der Zone konnten die Dragons Rhöndorf den ersten Sieg der Saison 2020/21 einfahren und bei der BG Dorsten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen.

Auch am zweiten Spieltag musste das Trainer-Duo Julius Thomas und Yassin Idbihi noch auf Guard Oshane Drews verzichten, der letztlich doch noch nicht die Freigabe der medizinischen Abteilung erhielt. Auch Youngster Ousmane Ndiaye stand im Rahmen seines Aufbautrainings noch nicht zur Verfügung, ebenso wie Clint Schönheiter und Pal Ghotra. Mit angereist war dafür Gabriel de Oliveira, der zu einer tragenden Figur im Spiel der Drachen werden sollte.

Mit der klaren Marschroute die Punktemaschine der Gastgeber in Person von US-Boy Mark Gordon gar nicht erst in Fahrt kommen zu lassen wurden die Drachen von ihren Trainern aufs Parkett geschickt und zeigten vom Sprungball weg gute Ansätze. Besonders in der Defense wurde der quirlige Guard der Dorstener von Beginn an unter Druck gesetzt und konnte bis zur Halbzeit bei lediglich 4 Punkten gehalten werden. Mit klaren Vorteilen im Lowpost gelang es Bruno Albrecht und Co zudem immer wieder die Big Man des Teams vom Menzenberg gekonnt in Szene zu setzen und in der Zone zu punkten zu kommen. Auch wurden die harten Cuts zum Korb immer wieder belohnt und waren von Dorstener Seite meist nur durch Fouls zu unterbinden.

Bereits zum verdienten Pausentee stand eine 39:50-Führung zu Buche, die im Laufe der zweiten Halbzeit noch weiter ausgebaut werden sollte. Erst im finalen Viertel verloren die Dragons ein wenig die Spannung und gestatteten den Gastgebern zumindest etwas Ergebnis-Kosmetik zu betreiben.

Besonders die Big-Man-Riege um Gabriel de Oliveira, Marek Mboya Kotieno konnte an diesem Abend voll überzeugen und sorgte für einen deutlichen Erfolg im Rebound-Duell (45:32). Auch in Sachen Assists schlug das statistische Pendel klar zu Gunsten der Drachen aus.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Das war ein positiver und lehrreicher Abend für uns. Vor allem unsere Big Men muss ich loben, denn Gabriel, Marek und Paul haben ordentlich aufgeräumt und eine gute Partie abgeliefert. Ein Lob hat sich auch Bruno Albrecht mehr als verdient, der das Spiel sehr gut gestaltet hat. Wir haben Mark Gordon bis zur Halbzeit nur 4 Punkte gestattet und damit die Offense der BG ziemlich lahm gelegt. Auf diese defensive Intensität können wir aufbauen. Trotz des Sieges gibt es noch viele Dinge, die wir besser machen können und müssen und an denen wir arbeiten werden, wie zum Beispiel das schnelle rotieren und raus kommen zu den gegnerischen Schützen. Wir werden alles im Training aufarbeiten und dann peilen gegen Wulfen den nächsten Erfolg an.“


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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von TuS 59 HammStars. Dankeschön.

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